News aus Brandenburg
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Archiv für März 2010

Adlersafari im Müritz Nationalpark
(ab 30. März 2010 bis 30. September 2010, täglich um 11:00 Uhr)

Zu den Nahrungsplätzen von See- und Fischadler
Fischadler live am Bildschirm in Federow, damit beginnt Ihre Safari. Danach geht es hinaus in den Nationalpark, wo Sie die Lebensräume und die umgebende Natur der mächtigen Vögel inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte kennenlernen und ihnen vielleicht begegnen. Von geeigneten Plätzen aus werden Sie spannende Beobachtungen machen.

Treffpunkt: Nationalpark-Information Federow
Beginn: 11.00 Uhr
Dauer: 3 Stunden
Entfernung: ca. 4,5 km
Teilnehmer: mindestens 8 Personen
Preis: Erwachsene 7,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei

Das Touren-Ticket und weitere Informationen erhalten Sie in unserem Onlineshop

Verbandspräsident Löttge spricht sich für noch mehr innovative Projekte und Produkte aus
Klimaveränderungen und deren Folgen für die Tourismusbranche werden nach Auskunft des Präsidenten des Landestourismusverbandes innerhalb der Branche immer stärker thematisiert. “Bei Gästen und bei Gastgebern bemerken wir eine stärkere Sensibilität gegenüber diesen Themen und auch erste Anpassungen, die über die Umstellung auf erneuerbare Energieformen und energetische Sanierungen bis zu innovativen touristischen Produkten reichen”, sagte Mathias Löttge auf der Jahreskonferenz des im Herbst 2009 gestarteten Radost-Projektes (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste) in Schwerin, dessen Ziel es ist, das Wissen über Klimaveränderungen innerhalb verschiedener Bereiche zu stärken. “Verändern sich mit dem Klima die Bedingungen für Tourismus, wird die Tourismusbranche sich daran anpassen müssen”, so Löttge weiter. Dabei gehe es nicht allein um Aktivitäten zum Klimaschutz, sondern auch um Justierungen, die die Wirtschaftlichkeit touristischer Unternehmen für die Zukunft sichern.

Diese Prozesse zu steuern und zu moderieren, werde in den kommenden Jahren und Jahrzehnten auch Aufgabe der Politik sein, erläuterte Löttge. Er verwies dabei unter anderem auf den neuen “Aktionsplan Klimaschutz Mecklenburg-Vorpommern” des Landes, in dem ein Kapitel dem Tourismus gewidmet ist, sowie auf die Fortschreibung der Landestourismuskonzeption, die in den nächsten Monaten vorgestellt werden soll. Laut Löttge ist die Auseinandersetzung mit Klimaveränderungen für touristische Unternehmen nicht allein aus Gründen des Klimaschutzes und aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus sinnvoll, sondern diene auch der Förderung des Images als Urlaubsland mit einem reichen und erlebbaren Naturschatz. Als Beispiel für einen innovativen Umgang mit dem öffentlich breit diskutierten Klimawandel nannte er das Projekt Waldaktie, welches der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und das Umweltministerium des Landes gemeinsam erfolgreich platziert haben (www.waldaktie.de).

“Das Klimabewusstsein der Urlaubsgäste wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen”, erklärte Löttge. Über innovative Pilotprojekte und Vorreiterrollen bei der Senkung des Energieverbrauchs könne sich Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche zukunftssicher machen und einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Destinationen herausarbeiten. Löttge sprach sich daher für eine zukünftig noch effizientere Abstimmung von Initiativen im Tourismus und Klimaschutz aus. “Eine Reihe interessanter Projekte sind dazu im Land bereits umgesetzt worden”, sagte er. So gäbe es in der Mecklenburgischen Seenplatte Hybrid-Yachten, die nur halb so viel Energie wie gewöhnliche Motorboote verbrauchen. Der Natur- und Umweltpark Güstrow, das Gut Dalwitz oder das Gutshaus Wietow bezögen ihre Energie aus regenerativen Quellen. “Immer mehr Hotels und Restaurants setzen ausschließlich auf Produkte aus der Region und sichern so umweltschonende kurze Transportwege. Und die 39 ECO-Campingplätze im Land engagieren sich für Ökologie und Qualität”, so Löttge, der als weiteres Beispiel die CO2-neutralen Tagungen anführte, die das beim Tourismusverband angesiedelte Tagungsbüro MeetMV anbietet.

Der Tourismusverband begleitet das auf fünf Jahre angelegte Radost-Projekt als Partner und unterstützt dieses über die Weitergabe und den Austausch von Informationen www.klimzug-radost.de.

Entlang der Flüsse Spree, Oder, Neiße und Elbe radeln, umgeben von ursprünglicher Natur, die Nacht in fahrradfreundlichen Hotels zubringen (z.B. Bed & Bike), hier und da an einem der über 3000 Seen Pause machen und nach einem erfrischenden Bad in Ruhe unter einem schattigen Baum liegen. Am Wegesrand die eine oder andere Sehenswürdigkeit besuchen, Schlösser und Herrenhäuser, Burgen und Klöster, mittelalterliche Städte und ungewöhnliche Museen erkunden. Das ist Radwandern durch die Mark Brandenburg!

Das Best Western Premier Marina Wolfsbruch in Rheinsberg – Kleinzerlang bietet
“Zweirad-Erlebnisse”
für 3 und 5 Tage an.

Weitere Informationen über Radfahren in Brandenburg

Radfahren im Reiseland Brandenburg

Ruppiner Land
Am 14. April 2010 findet von 10:00 bis 16:00 Uhr im Best Western Premier Marina Wolfsbruch in Rheinsberg-Kleinzerlang der 9. Tourismustag im Ruppiner Land statt, zu dem die Industrie- und Handelskammer Potsdam und der Tourismusverband Ruppiner Land e.V. in Kooperation mit dem Tourismusverband Prignitz e.V. einladen. Die Themen sind Wassertourismus, Tourismus für Alle und Reisemobiltourismus

Wassertourismus:
Wassertourismus ist hoch im Kurs. Allein wegen seiner naturräumlichen Gegebenheiten ist der Wassertourismus als Wirtschaftsfaktor nicht mehr wegzudenken.
Im Fokus stehen die Ergebnisse der Befragung von Wassertouristen im Ruppiner Land, auf deren Basis Potenziale und Wege der weiteren Entwicklung aufgezeigt werden sollen.

Tourismus für Alle:
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland gewinnt der barrierefreie Tourismus zunehmend an Bedeutung. Neu entstehende Qualitätsanforderungen und Erfahrungen vor allem im Barrierefreien Städtetourismus wollen wir Ihnen aus den Mitgliedsregionen der „Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele Deutschlands“ vorstellen.

Reisemobil Landschaft Prignitz
Die Zahl der Wohnmobilfahrer ist in den vergangenen Jahren
rasant gestiegen. Die Prignitz hat diesen Trend aufgegriffen und profitiert von einer Profilschärfung in diesem Segment. Diskutieren Sie mit Experten über die Schritte der Umsetzung einer Reisemobil Landschaft – Von der Idee bis zur Etablierung!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Kontakt und Anmeldung
Industrie- und Handelskammer Potsdam
Barbara Nitsche
Breite Straße 2 a – c
14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 2786-163, Fax: 0331 / 2842-921
Email: nitsche@ihk.potsdam.de
www.potsdam.ihk24.de

Der Einladungsflyer steht hier zum Download für Sie bereit.

Maskottchen "Skippy"

Erlebniswochen in den Osterferien an der Mecklenburgischen Seenplatte

Das im schönsten Teil der Mecklenburgischen Seenplatte gelegene Vier-Sterne Urlaubshotel Best Western Premier Marina Wolfsbruch, nahe Rheinsberg, hat für die anstehenden Osterferien abwechslungsreiche und spannende Angebote in petto – so gibt es vom 29. März bis zum 11. April 2010 wöchentlich wechselnde Themenprogramme für Groß und Klein. Damit steht einem abwechslungsreichen Familienurlaub nichts mehr im Wege. Das Animationsteam des hoteleigenen Kinderlands „Arche Noah“ sorgt für die Betreuung und Unterhaltung der Kleinen – so hat Langeweile keine Chance!

Erlebniswochen für Groß und Klein in den Osterferien
29. März bis 11. April 2010

Angeboten werden diese Themenwochen:
29. März – 4. April
Osterspaß in Kleinzerlang
Einmal aufregende und spannende Osterferien erleben. Wir bemalen
Ostereier und suchen Nester, die der Osterhase versteckt hat. Wir
amüsieren uns wie die Karnickel beim Tanzabend in der Kinderdisco,
lauschen langohrig beim Vorleseabend und staunen bei einer
geführten Wanderung durch einen der schönsten Naturparks Europas.

5. – 11. April
Mit Skippy raus in die Natur
Wenn die Natur im Frühling erwacht, wecken wir auch unseren
Fischotter Skippy aus dem Winterschlaf. Mit dem Natur-Erlebniskoffer
begeben wir uns auf Entdeckungsreise, basteln lustige Grasköpfe und
starten zur Flower-Power-Schnitzeljagd. Großes Finale ist das
Blumenfest mit Angrillen für die Kleinen.

Egal, welches Thema gerade ansteht – unsere Highlights finden jede Woche statt: das Familienquiz in der Piazza, die Dämmerfahrt mit dem Oldtimerschiff „Möwe“, die Flimmerstunde für die ganze Familie und eine Fackel-Kanutour oder Nachtwanderung. Und natürlich erwarten wir Euch täglich im Kinderland „Arche Noah“ mit vielen weiteren spannenden Programmpunkten.

Außerdem verlost das Hotel ab jetzt jeden Freitag einen Gutschein im Wert von 100 € (einzulösen direkt im Hotel). Es ist ganz einfach. Reinschauen lohnt sich also!!!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kleinzerlang am Pälitzsee

Entstehungsgeschichte des brandenburgischen Kleinzerlang

Im Sommer 2004 erhielt das winzige Dorf Kleinzerlang mit nur 210 Einwohnern den Titel »Staatlich anerkannter Erholungsort« von der Brandenburgischen Landesregierung verliehen. Über drei Jahre erstreckte sich die Bewerbungszeit, um die Eignungen dafür herauszuarbeiten und zu entwickeln. Das wurde geschafft mit etwa 1.500 Gästebetten, mit den Hotels, der Jugendherberge und dem Kindererholungszentrum, den privaten Ferienwohnungen, der bodenständigen Gastronomie, den traditionellen Festen und den aufgeschlossenen und gastfreundlichen Bürgern von Kleinzerlang. Drei Jahre vor der Erholungsort-Verleihung feierten die Kleinzerlanger das 250-jährige Jubiläum der Wiederbesiedlung auf einer wüsten Mark. Die Spuren reichen noch weiter zurück: etwa 5.000 Jahre, bis in die Steinzeit. Pfeilspitzen aus Feuerstein, auch Klingen, Schaber und Beile wurden direkt in Pälitzseenähe gefunden.
Auch aus der Bronzezeit (1700–600 v.u.Z.) sind Gefäßscherben und Gerätschaften an häufig aufgesuchten Wohn- oder Rastplätzen des Westufers entdeckt worden. Ab dem 6. Jahrhundert siedelten sich slawische Stämme (Wenden) in Wassernähe an, denn sie lebten vom Fischfang und nutzten die umgebenden Wälder als Weide für Schweine, Schafe, Rinder und Ziegen. Mit den Wendenkreuzzügen im 12. Jahrhundert begannen deutsche Feudalherren, die slawischen Territorien zu unterwerfen. Die neuen Siedler kamen vorzugsweise vom Niederrhein, was die geographischen Bezeichnungen Rheinsberg, Rheinshagen oder Rhin erklärt. Die Siedler am Pälitzsee übernahmen den Ortsnamen der Slawen: Luetcken Scharlanck. Damit wird der Graben (»schar«) durch eine Niederung, der in die Lanke, eine flache Bucht des Sees, einmündet, bezeichnet. Luetcken leitet sich vom Plattdeutschen »lütt« für »klein« ab.
In der gegenüberliegenden Bucht des Kleinen Pälitzsees gab es zu dieser Zeit das Große Scharlanck, heute Großzerlang, wo bis heute ein Graben sein Wasser in die flache Bucht des Sees führt. Durch zahllose Kriege zwischen den Brandenburgern, Slawen und Mecklenburgern, durch Pestepidemien und Raubbau am kargen Boden begann die Abwanderung in fruchtbarere Gebiete. Ende des 15. Jahrhunderts waren viele Siedlungen verschwunden – mit ihnen auch Luetcken Scharlanck.

Neubesiedlung
Mit ausdrücklicher Befürwortung des Preußenkönigs entstand im Jahr 1751 auf der Wüstung Luetcken Scharlanck das Kolonistendorf Kleinzerlang. Denn der König brauchte steuerzahlende Bürger und Soldaten und förderte daher die Ansiedlung. Schon im folgenden Jahr war der Aufbau geschafft, zusätzlich siedelten sich noch fünf Büdnerfamilien (Tagelöhner) gegenüber den Bauernhöfen an. Damit war 1752 das neue Dorf mit elf Familien gegründet, in dem etwa 70 Einwohner lebten. Spaziert man heute aus Richtung Schleuse Wolfsbruch durch das Dorf, kann man die ursprüngliche Siedlungsstruktur noch gut erkennen: Rechterhand nach dem neuen Feuerwehrhaus liegen die Bauerngehöfte bis zum Seeufer, links zwischen Friedeseiche und Kirche die Büdnerhäuser. Etwa 60 Jahre nach der Neubesiedlung errichteten sich die Kolonisten ein bescheidenes hölzernes Gotteshaus mit Lehmfachwerk, das nicht lange hielt. Die heutige Dorfkirche wurde am selben Platz nach nur zweijähriger Bauzeit 1896 mit ihren zwei Glocken im Turm geweiht.
Außer Weideland, Wild oder kienigem Wurzelholz lieferte der Wald neben natürlichen Nahrungsmitteln weitere wertvolle Rohstoffe. Nach dem allmählichen Niedergang der Teerschwelerei wuchs im 19. Jahrhundert der Bedarf nach dem Harz der Kiefern. Auch nach der Harzung waren die Bäume wichtige Wirtschaftsgüter. Was das Kleinzerlanger Sägewerk nicht verarbeitete, gelangte in Langholzflößen über den billigen Wasserweg an seinen Bestimmungsort. Waldkreisläufe waren entstanden, die fast bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in der Region funktionierten: Die Forstarbeiterinnen, hier Kulturfrauen genannt, zogen in Pflanzgärten die Kiefernsämlinge heran, setzten in Schonungen mit Hand die jungen Bäumchen und pflegten noch viele Jahre die angepflanzten Kulturen. Durch kontrollierten Einschlag entwickelte sich nach Jahrzehnten ein kräftiger, gesunder Hochwald. Dann kamen die Köhler, Harzer, Flößer und Sägewerker, die nicht selten mit einer Kulturfrau eine Familie gegründet hatten, um das Holz und seine Rohstoffe zu gewinnen.

Kleinzerlanger Wasserdiebe
Mit der Fertigstellung des Hüttenkanals und der Schleuse Wolfsbruch zwischen dem Kleinen Pälitzsee und dem Großen Prebelowsee im Jahre 1876 begann ein fast zwanzigjähriger Streit zwischen den Mecklenburger Seeanliegern und den Brandenburger Schleusenwärtern. Im Norden wurde befürchtet, dass durch das häufige Hinunterschleusen nach Rheinsberg im 50 bis 70 Zentimeter höher gelegenen See das Wasser knapp werden würde. Ein Schöpfwerk mit Windturbine, später mit Dampflokomobile, wurde an der Schleuse erbaut, um ein großes Vorratsbassin ständig mit eigenem Wasser unterhalb des Kanals zu befüllen. Doch der Schleusenmeister klemmte oft einen armdicken Knüppel zwischen die Schleusentore, der Trog füllte sich mit dem »ausländischen« Wasser. Dafür gab es wiederholt Anzeigen wegen Wasserdiebstahls. Der Streit wurde erst beigelegt, als einem Landvermesser auffiel, dass bei Wittstock ein brandenburgischer Bach bis zur mecklenburgischen Müritz fließt.
Das war der natürliche Ausweg, die Nachbarn erhielten ihr Ausgleichswasser! Vom komplizierten Pumpwerk an der Schleuse Wolfsbruch ist heute nur noch eine große quadratische Bodensenke zu sehen. Einen heute noch sichtbaren Wasserdiebstahl begingen die beiden Zerlanger Ziegeleien auf der Halbinsel zwischen Canow- und Pälitzsee, indem Abraum und Ziegelfehlbrände in den See entsorgt wurden. Das gab 1867 eine Beschwerde von der Großherzoglichen Mecklenburgischen Landesregierung an die Preußen. Erst in den 1980er Jahren wurde der Gemeinde Kleinzerlang vom zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt dieser künstliche Landstreifen offiziell zur Gemarkung und zur Nutzung übergeben – welch ein Glück, handelt es sich doch um den größten Teil der Spiel- und Liegewiese am Badestrand. Was wäre schließlich die Sommersaison ohne Badevergnügen oder die traditionellen Strandfeste!

Verknüpfte Natur und Wasserlandschaft
Über all die Jahre hat sich das typische Straßendorf erhalten, besteht seit seiner Neubesiedlung in dieser baulichen Struktur und wird geprägt von der historischen Anlage der Bauernhöfe und den winzigen Grundstücken der Büdner. Seit den Gründerjahren unterbrechen drei städtisch anmutende Villen die bescheidenen Firsthöhen der Büdner- und Bauernkaten, errichtet von der Fabrikantenfamilie Behnfeldt. Sie passen sich harmonisch in das Ortsbild, das nicht von Überformungs- oder Zersiedlungstendenzen belastet wird. In westliche Richtung hat sich das Dorf bis heute durch den nie abgerissenen Zuzug von neuen Bürgern weiter verlängert. Es ist ein selbstbewusster, schmucker und gepflegter Ort geworden. Die lange Dorfstraße behielt ihr historisches Kopfsteinpflaster, um seitliche Fuß- und Radwege ergänzt. Auch die Lücken in den altehrwürdigen Alleebäumen wurden mit jungen Linden geschlossen. Natürlich haben sich die Menschen im Dorf gewandelt.
Längst gehören der Dorfschmied, der Stellmacher, die Ziegelei- und Sägewerksarbeiter, die Kulturfrauen und die Harzer einer vergangenen Epoche an. Nur das Bäckerhandwerk hat überlebt, seit seiner Gründung vor über hundert Jahren im selben Haus mit der Backstube über den Hof ansässig. Was macht den winzigen Ort für Gäste heute so attraktiv? Kleinzerlang liegt auf einer Halbinsel, zu drei Vierteln umschlossen von natürlichen und künstlich angelegten Gewässern und dazu an einer bedeutenden »Wasserstraßenkreuzung«. Hier mitten auf dem Kleinen Pälitzsee befindet sich der fiktive Null-Kilometer für die Rheinsberg-Zechliner Gewässer in süd-westliche Richtung. Nach Nordwesten geht es weiter mit der Müritz-Havel-Wasserstraße bis Hamburg oder zur Nordsee. Nach Osten gelangt der Wasserwanderer über die Obere-Havel-Wasserstraße bis Berlin/Potsdam oder zur Stettiner Bucht und nach Nordosten zu den Havelquellseen.

Ein guter Ausgangspunkt
Durch den Gewässerverbund ist auch der Einstieg in einen »Rundkurs« von hier aus möglich: Pälitzsee—Müritz—Elbe—Havel—Berliner Gewässer—Untere und Obere-Havel-Wasserstraße—Pälitzsee (etwa 520 km Wasserstraße in ungefähr zwölf Tagen). Das Hafendorf der Marina Wolfsbruch, nach dem Vorbild norwegischer Fjordsiedlungen mit Hotel und Ferienhäusern erbaut, ist bislang der größte Freizeitbinnenhafen Brandenburgs. Weitere Bootsverleiher und Charterfirmen haben sich angesiedelt und von den Gewässern aus locken die Anlegemöglichkeiten viele Wasserwanderer in den Ort. Außerhalb der Wasserstraßen führen die gekennzeichneten Wander-, Reit- und Radwege durch die einmalige Endmoränenlandschaft mit Mooren (Teufelsmoor), Sanderflächen (Pälitz-Canowsee-Rundweg) über die Heide (Rund um Prebelow) oder tiefe Kiefernwälder mit Buchen- oder Douglasienbeständen.
Nicht zuletzt die Lage im 680 Quadratkilometer großen Naturpark Stechlin-Ruppiner Land lädt geradezu ein, eins zu werden mit einer intakten Natur, dem Reiz der Seenkette und der Gemütlichkeit eines kleinen Dörfchens im nördlichsten Brandenburg.

Neuruppin

Neuruppin reicht vom Ortsteil Karwe am Ruppiner See bis nach Binenwalde am romantischen Kalksee. Zwischen beiden Orten befinden sich vier weitere Gewässer »wie Perlen an einer Schnur« (Theodor Fontane). Es liegt mit seiner historischen Innenstadt am längsten See des Landes Brandenburg, am Ruppiner See, der von Alt-Friesack bis Alt Ruppin 14 Kilometer misst. In Alt Ruppin, auf der heutigen Halbinsel Amtswerder, stand einst die Burg des Grafen Gebhardt von Arnstein. Sein Sohn »schenkte« am 9. März 1256 »aus Zuneigung zu unserer Stadt Ruppin« Neuruppin »gewisse Rechte, wie sie die Stadt Stendal genießt«. Es lag wohl weniger an der Zuneigung zu Neuruppin als mehr am Druck der Neuruppiner Bürgerschaft, die zu diesem Privileg geführt hatte. Sei es, wie es sei: Nun besaß Neuruppin das Stadtrecht. Da die Unterschriften vor genau 750 Jahren unter die Urkunde gesetzt wurden, ist 2006 für die Neuruppiner und seine Gäste ein großes Festjahr.
Neben dem Stadtrecht gibt es den 225. Geburtstag des bedeutenden Baumeisters des Klassizismus, Karl Friedrich Schinkel, zu feiern und des 200. Jahrestages des Wiederaufbaus der Stadt zu gedenken. Denn Neuruppin war 1787 zu zwei Dritteln abgebrannt und 1806 wie Phönix aus der Asche wiedererstanden.
Das »Wiedererstandene« kann komplett besichtigt werden. Nicht nur im Museum Neuruppin (dort natürlich auch, sogar mit einer Sonderausstellung zum 200. Jahrestag des Wiederaufbaus) sondern durch einen Besuch der Fontanestadt.

Mit Motorboot, Segelboot oder per Armkraft
Die Fahrt über den Ruppiner See, der problemlos von den Berliner Gewässern aus über Oranienburg zu erreichen ist, geht vorbei am Zietenschloss Wustrau, am Karwe der Knesebecks und am ehemaligen Rittergut Gnewikow, das heute ein Internationales Jugenddorf mit Platz für 500 Urlauber ist. Irgendwann taucht dann die einmalige Silhouette Neuruppins auf: Zuerst die Türme der Klosterkirche St. Trinitatis, dann Bäume, Stadtmauer, der stählerne Parzival am See. Direkt an der Uferpromenade, zu Füßen der Klosterkirche, befindet sich ein neuer Bootssteg mit Gastliegeplätzen. Vom See­ufer aus führen mehrere Straßen, die noch den Charme des Neuruppin vor dem Brand von 1787 besitzen, ins wenige hundert Meter entfernte Stadtzentrum. Hier begegnet dem Besucher eine Innenstadt, die die Architekten und Kunsthistoriker »als reifste Leistung im preußischen Provinzialstädtebau des 18. Jahrhunderts« bezeichnen.
Der preußische Kammerpräsident Karl Friedrich von Voß setzte hier seine Vorstellung von einem Städtebau der Aufklärung um: breite, klar strukturierte Straßen, große Plätze, in seiner Mitte ein repräsentatives Schulhaus. Die Häuser einheitlich zweigeschossig – und trotzdem jedes mit einem eigenen Gesicht. Viel Reizvolles bietet die Stadt am Ruppiner See: die berühmten Neuruppiner Bilderbogen – bunte Blätter aus einer gar nicht so fernen Zeit, Wissenswertes und Anschauliches über den in Neuruppin geborenen Schriftsteller Theodor Fontane (Museum Neuruppin und Altes Gymnasium). Sein Denkmal und Geburtshaus stehen an der Einkaufsmeile der Altstadt – nur einige hundert Meter voneinander entfernt. Das schöne Denkmal Karl Friedrich Schinkels, ebenfalls ein Neuruppiner, befindet sich auf dem Kirchplatz. Der Tempelgarten, den 1732 Kronprinz Friedrich der Große anlegen ließ, bietet sich für ein Mußestündchen an.
Darüber hinaus: sehenswerte Museen, Gaststätten, Cafés, ein Sportcenter mit Schwimmbad, Geschäfte zum Bummeln, Kirchen voller Historie – und vor allem 2006 ein Feuerwerk an Veranstaltungen.

Wasserwanderungen
Als Tor zur Ruppiner Schweiz können von Neuruppin aus zahlreiche Seen befahren werden. Im sieben Kilometer entfernten Molchow, das durch einen neuen Radweg mit Neuruppin verbunden ist, befindet sich ein moderner Wasserwanderstützpunkt. Er besitzt neben Versorgungseinrichtungen Duschen, Waschmaschinen, eine Küche und einen Aufenthaltsraum. Die Fahrt zum Tornowsee und nach Boltenmühle, einer ehemaligen Sägemühle, die jetzt mit Gastronomie und Hotellerie lockt, ist allerdings nur motorlosen Wasserwanderern erlaubt. Allerdings ist es auch nicht reizlos, hier einmal fremd zu gehen: Nach Boltenmühle fahren die schmucken Schiffe der Neuruppiner Fahrgastschifffahrt. Diese bietet Aktivurlaubern auch einen Freizeit-Triathlon bestehend aus einer Radetappe, einem Abschnitt im Paddelboot und der bequemen Rückfahrt nach Neuruppin mit dem Ausflugsschiff an. Wer mag, kann über den Rhin die Drei-Seen-Stadt Lindow ansteuern – bevor es wieder über den Zermützelsee, den Tetzensee, den Molchowsee zurück in den Ruppiner See geht. Vorbei an Neuruppin mit einem sehnsuchtsvollen Blick auf die Türme der Klosterkirche.

Weitere Informationen gibt es auch hier.

Kammeroper und Schloss Rheinsberg

Rheinsberg: Ein Schloss der Kunst

Nachdem im April 1740 ein verheerender Stadtbrand die ursprünglich regellose mittelalterliche Bebauung Rheinsbergs bis auf die Kirche und 19 Wohnhäuser in der Mühlenstraße zerstörte, beauftragte Friedrich II. den königlichen Intendanten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff mit der Planung des Wiederaufbaus, dessen Ausführung Bauinspektor Christian Friedrich Feldmann übernahm. Unter Berücksichtigung von Schloss, Kirche und der erhaltenen Bebauung in der Mühlenstraße entstand zwischen dem nördlichen Glashütter Tor, dem südlichen Scheunentor und dem Ruppiner Tor im Osten der durch ein regelmäßiges Straßennetz in elf geschlossene Wohnquartiere gegliederte und für das 18. Jahrhundert typische Grundriss einer preußischen Immediatsstadt. Der bereits 1738 erbaute Marstall verhinderte die Ausbildung einer dominierenden Schlossachse, und so übernahmen Markt und Triangelplatz die Vermittlung zwischen Schloss und Barockstadt. Durch Baumbepflanzungen wurden der Triangelplatz
und der Markt sowie die einmündenden Straßen zusätzlich hervorgehoben. Die Rheinsberger Typenhäuser, ein- und zweigeschossige Fachwerkbauten mit sparsam gegliederten Putzfassaden und Biberschwanz gedeckten Satteldächern, prägen das Stadtbild. Noch heute ist die historisch gewachsene Einheit von Schloss, Garten- und Parkanlagen und dem barocken Stadtkern Rheinsbergs für jeden Besucher erlebbar.

Schloss Rheinsberg
Die meisten Besucher kennen nur ein Ziel: das Schloss. Mit seinen beiden charakteristischen Türmen dem Grienericksee zugewandt, scheint es ins Wasser zu ragen. 1734 erhielt Baudirektor Johann Gottfried Kemmeter von König Friedrich Wilhelm I. den Auftrag, für den Kronprinzen Friedrich das Schloss zu errichten. Vermutlich plante bereits Kemmeter eine zum See hin geöffnete Dreiflügelanlage, die jedoch erst Knobelsdorff verwirklichte. Er schuf auch die Säulengalerie zwischen dem »Klingenberg« und dem Nordflügel sowie die Freitreppe zum See hin. Viele bedeutende Künstler arbeiteten am Schloss mit. Durch ihr Schaffen entstand das, was später das friderizianische Rokoko genannt wurde, das im Potsdamer Schloss Sanssouci vollendet wurde. Friedrich residierte nur vier Jahre in Rheinsberg. Dann wurde er 1740 König. Sein Bruder Heinrich lebte ab 1744 bis zu seinem Tode 1802 im Schloss. Er baute das Schloss aus und gestaltete die Innenräume in der Form, wie sie jetzt wiederhergestellt wird.
Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Diabetiker-Sanatorium genutzt und war für Besucher unzugänglich.
Heute ist Schloss Rheinsberg in jeder Beziehung ein lebendiges Museum. Noch werden viele Räume restauriert, Besucher können den Restaurateuren über die Schulter sehen, verfolgen, wie alter Glanz unter dicken Schichten Farben und Tapeten wieder hervorgeholt wird. Lebendig auch deshalb, weil das Schloss immer wieder Ort für Konzerte oder Kulissen für Aufführungen der Kammeroper Rheinsberg ist.

Der Schlosspark
Schon Kurt Tucholsky empfand die Stimmung des Parks überwältigend und manifestierte sie in seiner Erfolgserzählung »Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte«. Zu seinen Ehren präsentiert das Museum im Schloss das Leben und Werk des Autors. Auch heute noch spürt der Besucher die Faszination der Gartenanlage. Überall im Park finden sich kleine und große Kunstwerke, Denkmale, Büsten, Figuren, Urnen, Vasen. Kleine idyllische Wege führen auf geschwungenen Holzbrücken über schmale Kanäle. Hier sprudelt eine (künstliche) Quelle, dort speit eine Fontäne Wasser. Vom Schloss führt die Schlossgartenbrücke (oder Billardtreppe, nach dem Billardzimmer im Schloss) über den Rhin in den Park. Über die große Allee gelangt man zum Orangerierondell. Auf dem Weg dorthin passiert man an der Freitreppe zwei Sphinxen, die die Gesichter der Madame Pompadour und der österreichischen Kaiserin Maria Theresia tragen, heißt es.
Linker Hand steht die Grabpyramide des Prinzen Heinrich, der sich im Park bestatten ließ. Besonders anziehend ist die Felssteingrotte am Ufer des Grienericksees, die im Stile einer Einsiedelei während des siebenjährigen Krieges errichtet wurde. Nach der Nymphe Egeria wird sie auch Egeriagrotte genannt. Böse Zungen behaupten, Prinz Heinrich habe seinem großen Bruder mit dem Obelisken, der am gegenüber liegenden Ufer des Schlosses aufgestellt wurde, eins auswischen wollen. Mit dem Obelisken wurden Generäle Friedrichs geehrt, die nach Einschätzung Heinrichs von seinem Bruder nicht gebührend gewürdigt wurden. Friedrichs Name fehlt auf dem Stein, genauso wie diejenigen seiner geschätztesten Generäle.

Musikakademie und Kammeroper Rheinsberg
Schloss Rheinsberg ist wieder Musenhof. Als Friedrich II. noch der junge Fritz war, verbrachte er in Rheinsberg die »schönste Zeit seines Lebens«. Seit 1991 gibt es an diesem herrlichen Ort das internationale Opernfestival Kammeroper Schloss Rheinsberg, ein einmaliges Open air-Fest der Stars von morgen. Der Berliner Komponist Siegfried Matthus rief es ins Leben. Unter seiner künstlerischen Leitung erwarb es internationales Renommee. In Rheinsberg treten junge Sängerinnen und Sänger aus aller Welt auf, die mit dem Charme ihrer jungen Stimmen bezaubern. Rheinsberg bietet dazu ein Ambiente, wie es wohl kaum ein Bühnenbildner bauen kann: Das Heckentheater inmitten einer herrlichen Parklandschaft hat einen besonderen Reiz. Das wieder aufgebaute Schlosstheater fügt sich in den historischen Gebäudekomplex von Schloss und Kavalierhaus ein und überrascht im Innern mit einem modernen Theatersaal.
Fast 20.000 Besucher erleben jeden Sommer auf diese Weise unvergessliche Opernabende. Nicht nur im Sommer lädt die Musikakademie Rheinsberg zu Konzerten ein. Im Mittelpunkt der Arbeit dieser Bundes- und Landesakademie steht die Förderung des musikalischen Nachwuchses bis zum Start in die internationale Karriere. Seit dem 1. Januar 2000 ist die Akademie auch Betreiber des Schlosstheaters, wo seither jährlich mehr als hundert Konzerte, szenische Aufführungen und weitere Veranstaltungen durchführt. Bei soviel Kultur ist ein Wochenende in Rheinsberg zu jeder Jahreszeit ein Hochgenuss für Ohren und Augen.

Link zu Unterkünften in Rheinsberg und Umgebung, das Programm der Kammeroper und der Musikakademie.

Töpferkunst in Rheinsberg

Töpfermarkt in Rheinsberg

Dass Rheinsberg seit dem Wirken der Preußischen Prinzen im Schloss einem Musentempel für Musik, Theater und Literatur gleicht, ist allgemein bekannt. Aber der heutige Erholungsort im Norden Berlins wird auch die Stadt der Keramik genannt. Die Tradition geht auf Friedrich den Großen zurück, denn bereits 1762 begann in Rheinsberg die Keramikfertigung. Aus den Jahren des Anfangs haben sich beliebte Formen und Dekore bis in die Gegenwart erhalten. Zu DDR-Zeiten veranstaltete der Feriendienst für Urlauber einen wöchentlichen Pottmarkt. Die typischen Teekannen und das Geschirr mit den unverwechselbaren Farben waren stets begehrt. 2007 findet der Markt zum zwölften Mal statt und rund 25.000 Besucher kommen jedes Jahr im Oktober zum Schauen, Staunen und natürlich Kaufen. Etwa 70 Aussteller jährlich machen den Rheinsberger Töpfermarkt zu einem der größten und begehrtesten in Deutschland. Das historische Ambiente der Prinzenstadt zwischen Triangelplatz, Schlossstraße und dem Platz vor der Sankt-Laurentius Kirche, die
große Auswahl an Gebrauchsgeschirr, tönernem Schmuck, Tierskulpturen oder Einzelkunstwerken für Wohnung, Haus und Garten sowie die Sachkundigkeit machen den Töpfermarkt zu etwas Besonderem für Veranstalter und Besucher gleichermaßen. Einige nehmen zielstrebig die Suche nach ihrem Töpferzeug vom Vorjahr auf, um die Sammlung zu ergänzen, um Weihnachtsgeschenke zu erstehen oder weil man mit den Leuten so nett über ihre Waren reden kann. Es ist gute Tradition, zwischen dem Befühlen der Stücke, einen Plausch zur speziellen Herstellungsart oder zur Farbe oder der Dekoraufbringung mit den Kunsthandwerkern zu führen. Unter dem Motto “Ton & Töne” gibt es unterschiedliche musikalische Veranstaltungen im Schlosstheater oder Konzerte in der Pfarrkirche St. Laurentius. Auch Kirchenführungen mit Musik rund um die Scholtze-Orgel von 1767 und die moderne Nußbücker-Orgel aus dem Jahre 1994 werden angeboten. Die Keramikgalerien der ansässigen Künstler Henrik Schink, Karl Fulle und Roland Weidt erwarten Besucher genauso wie die
beiden Manufakturbetriebe Carsten Keramik und Rheinsberger Keramikhandel Dornbusch. Dann gibt es noch eine ganz und gar erschreckliche Sache zu bestaunen: Um die Mittagszeit erscheint an beiden Tagen König Drosselbart hoch zu Ross aus dem Grimmschen Märchen und zertöppert zornentbrannt viel tönernes Geschirr. Das ist besonders eine Attraktion für die Kinder, die besorgten Erwachsenen wird trösten, dass nur Fehlbrände am Stand der hochmütigen Prinzessin in Scherben geschlagen werden. Angesichts des Scherbenhaufens achten die Besucher noch mehr darauf, die wertvollen Stücke der Keramikkünstler behutsam zu begutachten, wohl wissend, wie viel Ideenreichtum, handwerkliches Geschick und Kunstverstand in einem einzigen Becher stecken. Mit den keramischen Werkstätten, den Galerien und natürlich dem Töpfermarkt als Highlight fügt sich die Stadt Rheinsberg in die Kette der traditionsreichen Orte im Norden Brandenburgs ein, die sich mit etwa 215 Kilometer Rundkurs zur Deutschen Tonstraße?g zusammengefunden haben.

Abendstimmung im Yachthafen
Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse ITB 2010 bietet das Best Western Premier Marina Wolfsbruch in der Mecklenburgischen Seenplatte ein exklusives Special für alle Facebook-Fans und Twitter-Follower an:

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Weitere Informationen zum Best Western Premier Marina Wolfsbruch finden Sie hier.

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@HotelRheinsberg@HotelRheinsberg

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