News aus Brandenburg
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Archiv für Mai 2010

Wanderfalke
Rheinsberg (dpa) – In den 1950er Jahren jagte er noch überall in Deutschland: der baumbrütende Wanderfalke (Falco peregrinus). Dann wurden dem Greifvogel in den 70er Jahren neuartige Pestizide zum Verhängnis und die vormals große Population starb komplett aus.

Dass heute in Brandenburg und Mecklenburg wieder 32 Paare brüten, ist der landesübergreifenden Zusammenarbeit von Naturschützern, Förstern und Behörden zu verdanken. Der Bestand gilt als einmalig in Mitteleuropa.

Vor 20 Jahren, 1990, wilderten der Arbeitskreis Wanderfalkenschutz und die Naturschutzstation Woblitz (heute Landesumweltamt Brandenburg) im Norden Brandenburgs die ersten drei Wanderfalken aus, die aus einer Gefangenenzucht stammten. 1996 war die erste Brut in freier Wildbahn erfolgreich. Heute lebt der Großteil der wiederangesiedelten Vögel in Brandenburg, etwa ein Drittel in Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer Fachtagung (noch bis Sonntag) mit Teilnehmern aus sechs Ländern in Rheinsberg ist das Wiederansiedlungsprogramm abgeschlossen.

«Wir gehen davon aus, dass sich die Population nun selbst erhalten kann», sagte der Leiter der staatlichen Vogelschutzwarte Nennhausen, Torsten Langgemach, am Samstag. Die für das Aussterben verantwortlichen Gifte sind heute verboten. Von nun an kümmern sich die örtlichen Förster um den Horstschutz. Alle Jungfalken sind beringt und werden auch weiterhin beobachtet.

«Dass es gelungen ist, eine Art wiederanzusiedeln, die komplett ausgestorben war, ist gerade im Jahr der Biodiversität ein großer Erfolg», stellte Langgemach fest. Das Prozedere war aufwendig: Bis 2009 wurden insgesamt 584 junge Wanderfalken freigelassen. In Gehegen auf hohen Kiefern konnten sie sich an ihre Umgebung und die spezielle Lebensweise von Baumbrütern gewöhnen. Später wurden Jungtiere wildlebenden Paaren zur Adoption gegeben.

Eingebunden waren Auswilderungsstationen in Mecklenburg, Brandenburg sowie Sachsen-Anhalt. Die meisten Jungfalken kamen aus Gefangenschafts-Nachzuchten, weiterer Nachwuchs wurde aus gefährdeten Gelegen in Bauwerken geborgen. Der Wanderfalke ist fast überall auf der Welt vertreten. Für das mittel- und osteuropäische Flachland typisch ist die auf Bäumen brütende Art; normalerweise brüten die Vögel auf Felsen oder – wie in der Tundra – auf dem Boden.

Horst Janson spielt am Kap Arkona auf der mecklenburgischen Insel Rügen

Vom 30 Juli bis zum 10. August 2010 ist der Schauspieler Horst Janson (bekannt aus der TV-Serie “Forsthaus Falkenau”) in der Hauptrolle in “Der alte Mann und das Meer” nach einer Novelle von Ernest Hemingway auf einer Freiluftbühne am nördlichsten Punkt der Insel Rügen am Kap Arkona zu sehen. Die preisgekrönte Geschichte um Liebe, Freundschaft und Verzweiflung hat Millionen von Lesern auf der ganzen Welt bewegt. Nun kommt der literarsche Stoff erstmals in einer Theaterfassung auf die Bühne.

In der traumhaften Kulisse unter den Leuchttürmen am Kap Arkona wird die Geschichte zu neuem Leben erweckt. Ein poetischer, kraftvoller Theaterabend über die großen Fragen des Lebens und den Mut niemals aufzugeben.

Am 30. Juli 2010 feiert das Stück Premiere.

Weitere Termine, Informationen und Tickets gibt es hier und bei der Tourismusgesellschft KapArkona unter Telefon 038391-41 90.

Horst Janson ist am 04. Oktober 1935 im Mainz geboren. Nach seinem Schauspielstudium in Wiesbaden trat er dort am Staatstheater auf. Kinofilme wie “Frühling im Immenhof” (1974), “Steiner – das Eiserne Kreuz” (1978) und TV-Serien wie “Der Bastian” (1973), “Forsthaus Fakenau” (1989 – 1991) und “Sturm der Liebe” (2008 – 2009) machten ihn deutschlandweit zu einem der beliebstesten Schauspieler.
Anfang der achtziger Jahre faszinierte er als “Horst” in der Sesamstraße eine ganze Kindergeneration. Neben seiner Segelleidenschaft begeistern ihn das Reiten, Fechten und Skifahren. Heute lebt Horst Janson mit seiner Frau Hella und seinen beiden Töchtern Laura-Marie und Sarah-Jane in München.

(nmz/kiz) – Rheinsberg – Die Stadt Rheinsberg lädt am Wochenende wieder zu zahlreichen Konzerten im Rahmen der Pfingstwerkstatt Neue Musik. Unter dem Motto «Musik Schwarz-Weiß für und mit Klavier – zum 200. Geburtstag von Fryderyk Chopin» werde ein Brückenschlag zwischen Romantik und zeitgenössischer Musik gewagt, teilten die Veranstalter mit.

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20.05.2010 – Von kiz-lieberwirth – Agentur, KIZ

Niemand anders hat die Menschen, Städte und Landschaften der Mark Brandenburg so liebevoll und präzise beschrieben wie Theodor Fontane. Bis heute prägen diese Texte die Identität der „Märker“. Deshalb bieten wir den Besuchern der Fontane-Festspiele an, jene Orte zu besuchen, die Fontane in seinem Werk beschreibt.

Sonnabend, 22. Mai 2010
10.00 – 19.00 Uhr Fontane-Wanderung “Am Ruppiner See” (16 km)
Wanderung mit Mittagsimbiss, Lesungen, Wustrau-Führung, Kaffeetafel, Schifffahrt mit Fontane-Plauderei (29 Euro)

10.30 – 18.30 Uhr Fontane-Radtour “Am Ruppiner See” (30 km)
Radtour Neuruppin-Wuthenow-Radensleben-Karwe-Wustrau mit Lesungen, Führungen, Mittag, Kaffeetafel (24 Euro)

Sonntag, 23. Mai 2010
10.00 – 14.00 Uhr Fontane-Schifffahrt “Am Ruppiner See”
Schiffsrundfahrt Neuruppin – Wustrau mit Fontane­plauderei, Besichtigung Wustrau, Fontane-Menü (35 Euro p.P.)

10.00 – 18.00 Uhr Fontane-Wanderung “Die Ruppiner Schweiz” (12 km)
Wanderung von Neuruppin zur Boltenmühle mit Kremserfahrt, Picknick, Schifffahrt durch die Ruppiner Schweiz (33 Euro)

10.00 – 16.00 Uhr Fontane-Radtour “Die Ruppiner Schweiz” (45 km)
Radtour Neuruppin-Molchow-Stendenitz-Kunsterspring-Boltenmühle-Neuruppin mit Mittagsimbiss, (14 Euro)

Treffpunkt Ausflüge: Neuruppin, Büro Fahrgastschifffahrt Neuruppin, An der Seepromenade 10

Weitere Infos unter www.fontane-festspiele.com. Hier finden Sie eine passende Unterkunft im Ruppiner Land.

500 Entstehungsorte von Kunst und Kunsthandwerk in Mecklenburg-Vorpommern öffnen ihre Pforten.

Volle Kunsthäuser und Keramikstuben: Auch aufgrund der günstigen Wetterprognosen für das Pfingstwochenende rechnet der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit mehreren zehntausend Besuchern für die landesweite Aktion “Kunst:Offen”.Bei der 16. Auflage dieses Tages der offenen Türen und Pforten werden vom 22. bis zum 24. Mai rund 500 Entstehungsorte von Kunst und Gebrauchskunst im Nordosten zugänglich gemacht. Dabei laden rund 300 Künstler und Kunsthandwerker zum Entdecken ihrer Ateliers und Werkstätten ein. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen, sodass noch einmal gut 200 Kunst- und Ausstellungshäuser hinzukommen.

“Wir rechnen zu Pfingsten ohnehin mit einem starken Gästezuspruch und vielen vollen oder gut gefüllten Hotels und Pensionen. Kunst:Offen hat sich als feste Größe etabliert und verstärkt diesen Effekt”, sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Veranstaltung baue die Brücke zwischen Künstlern und Menschen, die sich nicht täglich mit Malerei, Bildhauerei oder Kunsthandwerk beschäftigen, aber ein Interesse für den Entstehungsprozess und den Menschen hinter dem Werk hegen. Sowohl in der Mecklenburgischen Schweiz, in Mecklenburg-Schwerin, an der Ostseeküste, in der Seenplatte sowie in Vorpommerrn mit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und den Inseln Rügen und Usedom können Gäste Kunstschaffenden über die Schultern schauen. Vier zentrale Auftaktveranstaltungen sind bereits für den 21. Mai geplant: für Vorpommern mit Rügen, Usedom und Fischland-Darß-Zingst auf Schloss Ludwigsburg, für die Mecklenburgische Seenplatte in der Kunstsammlung Neubrandenburg, für die Region Mecklenburg-Schwerin mit der Landeshauptstadt Schwerin und der Ostseeküste Mecklenburgs im historischen Kaufhaus Dömitz sowie für die Mecklenburgische Schweiz beim Künstler Sigi Zahn am Kummerower See. Unter www.kunst-offen.com steht das gesamte Programm zum Download zur Verfügung. Flyer sind bei den regionalen Tourismusverbänden und vor Ort erhältlich.

Anfang April beginnt die neue Saison zwischen Templin und Fürstenberg mit besserem Service.

Ausflügler im Brandenburger Norden können sich ab Anfang April wieder für ein Fortbewegungsmittel entscheiden, mit dem sie sich garantiert nicht verfahren werden. Sie steigen einfach in Templin oder Fürstenberg auf eine Draisine und rollen auf höchst vergnügliche Art durch die Landschaft. Die Schienen der schon vor vielen Jahren stillgelegten Eisenbahnstrecke zwischen den beiden Orten weisen den Weg, wobei sich Stammgäste der Tour über eine lang ersehnte Neuerung freuen können. Endlich fällt in der neuen Saison die komplizierte und nur schwer zu merkende Einteilung der jeweiligen Startpunkte nach geraden und ungeraden Tagen weg. Jetzt kann jeder nach Lust und Laune einen Termin im Kalender aussuchen, sich für Fürstenberg oder Templin entscheiden und dann eine Draisine buchen.
In Templin erhalten die muskelbetriebenen Fahrzeuge täglich zwischen 9 und 12 Uhr freie Fahrt bis ins 17 Kilometer entfernte Hohenlychen, wo es ab 14 Uhr wieder zurückgeht. Fürstenberg bietet sogar eine Vor- und eine Nachmittagstour an. Hier begeben sich die Teams auf den Draisinen zwischen 9 und 11 bzw. 14.30 und 15.30 Uhr auf die Tour ins 12 Kilometer entfernte Hohenlychen. Spätestens um 14 bzw. 18.30 Uhr muss die Draisine wieder am Startpunkt stehen.
Hinter den neuen Regelungen steht ein Betreiberwechsel. Die junge Mannschaft der Erlebnisbahn zwischen Zossen und Jüterbog im südlichen Berliner Umland hat jetzt so viel Spaß am Draisine-Unternehmen gefunden, dass sie sich voller neuer Ideen nun zusätzlich in den Brandenburger Norden begeben hat. “Wir haben uns regelrecht in die Draisinen verliebt und erleben mit unseren Gästen viel Freude”, sagt Geschäftsführer Jan Jähnke. “Deshalb führen wir jetzt auch gern in der Uckermark Regie und wollen den Service nach einer gewissen Einarbeitungszeit weiter verbessern.” So tüfteln die jungen Leute am Einsatz von normalen Tourenfahrrädern zum Antrieb der Draisinen. Den Gästen sollen auf jeden Fall mehr Erlebnisse als nur das Strampeln auf dem Schienenstrang geboten werden. Doch schon jetzt müssen sich die Touristen nicht die ganze Zeit an ihre ausgeliehene Draisine klammern. Entlang der Strecke finden sich 15 Rastplätze, an denen das Gefährt einfach aus den Schienen genommen und angeschlossen wird. Erlebnisbahn Templin-Fürstenberg mit der Draisine Dann steht dem Picknick im Grünen, der Pilzsuche oder einem Bad in einem See nichts im Wege. Außerdem wäre es viel zu schade, einige außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten zu verpassen. So lohnt zwischen Fürstenberg und Hohenlychen das für sein Weihnachtspostamt und seine beindruckende Klosterruine bekannte Himmelpfort einen Abstecher, während auf der Strecke nach Templin das Kirchlein im Grünen in Alt-Placht die Fotoapparate klicken lässt. Der traditionsreiche Luftkurort Lychen wiederum hält die Erinnerung an die Flößerei wach und bietet ein sehenswertes Museum. Die Rastplätze eignen sich auch zum Überholen anderer Draisinenfahrer. Schulklassen und andere Kindergruppen erhalten genauso Rabatt, wie Touristen mit dem Brandenburg-Ticket der Deutschen Bahn. Sowohl in Fürstenberg als auch in Templin liegen die “großen Bahnhöfe” nur etwa zehn Minuten von den Startpunkten der Draisinen entfernt.

Die Preise für die Ausleihe einer Fahrraddraisine für maximal vier Personen beginnen bei 30 Euro. Von Freitag bis Sonntag sind fünf Euro Zuschlag zu zahlen.
Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 033 77 /33 00850 oder per E-mail und im Internet.

Geschäftsführung des Müritzeums beauftragte eine externe Unternehmung zur Durchsicht der Kundenerwartungen.

Müritzeum in Waren (Müritz)Im Auftrag des Müritzeums führte Kaufmann & Kirner – mystery shopping and more verdeckte Testbesuche mit anschließender Kundenbefragung vor Ort durch. Die Ergebnisse können sich mehr als nur sehen lassen: 100 % der Besucher würden das Müritzeum weiterempfehlen. In der Gesamtbewertung erreichte das Müritzeum eine Note von 1,5. Der Geschäftsführer Herr Kohler ist stolz: „Durch die externe und umfassende Analyse wissen wir jetzt, was unsere Kunden wirklich denken und von uns erwarten. Mit Hilfe unserer Besucher sind wir sind auf dem Weg noch besser zu werden.“

Das Müritzeum ist Deutschlands größtes Süßwasseraquarium und Erlebnismuseum der Mecklenburgischen Seenplatte. Gleichzeitig ist es Mitglied des Netzwerks „Wie Tickt Natur?“ „Wie tickt Natur?“ ist eine deutschlandweit einzigartige Kooperation. Der Zoo Rostock, das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL, das Müritzeum in Waren (Müritz) und das OZEANEUM in Stralsund bilden seit dem Jahr 2009 dieses Netzwerk. Mit gemeinsamen Aktivitäten soll auch über die Landesgrenzen hinweg gezeigt werden, dass Erholung, Freizeitspaß und Bildung im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zusammen gehören. Die Partner erfüllen die höchsten touristischen Qualitätsstandards. Weitere Informationen auf www.Wie-tickt-Natur.de