News aus Brandenburg
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Archiv für Juni 2010

Vom 16. bis 18. Juli 2010 treffen sich die weltbesten Wakeboarder und Wakeskater am Reitbahnsee in Neubrandenburg. Erstmals seit der Weltmeisterschaft 2001 finden die IWWF Wakeboard Worlds 2010 wieder in Deutschland statt. Dazu werden mehr als 200 Sportler in der Vier-Tore-Stadt erwartet. Gefahren wird in den Kategorien Boys, Girls, Junior Ladies, Junior Men, Masters, Open Ladies und Open Men. Zuschauer können das Treiben vom Seeufer aus sehr gut beobachten. Neben den Wettkämpfen erwartet die Besucher am 17. und 18. Juli 2010 ein buntes Abend- und Rahmenprogramm. In Deutschland gibt es über 300.000 aktive Wakeboarder; das Land gilt als führend im Cable Wakeboarden. Die Wasserskianlage in Neubrandenburg ist abseits der WM täglich zwischen 10.00 und 20.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter: www.wakeboard-worlds.com

Eberswalde (dpa) – Mit Beginn des Sommers können die zwölf automatischen Schleusen im Land Brandenburg länger genutzt werden.

Schleuse Wolfsbruch in Kleinzerlang

© dpa
Andrang an der Schleuse Kleinzerlang: Mit Beginn des Sommers können Schiffe länger unterwegs sein.
Der Betrieb in Deutschlands verkehrsreichster Gewässerlandschaft im Norden Brandenburgs und Süden Mecklenburg-Vorpommerns werde um zwei Stunden verlängert, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde am Dienstag mit. Die Schleusen seien von 7.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. „Wir machen Schifffahrt möglich, solange nicht infolge extremer Trockenheit die vorgenannten Zeiten vorübergehend eingeschränkt werden müssen“, heißt es. Mit längeren Betriebszeiten solle der Stau in den Sportbootrevieren etwas abgebaut werden.

Auszug von Claus-Dieter Spey aus dem Magazin für Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern “Das blaue Paradies”:

Große Rundtour zwischen Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern

Der Tipp eines Bootsmannes im Müritzhafen Rechlin klang nach Seemannsgarn. “Steckt euch für alle Fälle ein Taschenmesser ein”, rief er zur Besatzung eines gerade ausgeliehenen Hausbootes. Die beiden Frauen und Männer sahen sich etwas verdutzt an. Schließlich wollten sie nicht zu einer Fahrt durch den Urwald aufbrechen, sondern nur einige Etappen der Großen Rundtour “Blaues Paradies” genießen.

Diese zieht sich im großen Kreis durch die schönsten Reviere Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns zwischen Berlin, Potsdam, Brandenburg an der Havel Havelberg, Plau am See, Waren (Müritz), Fürstenberg, Liebenwalde und über Oranienburg wieder zurück nach Berlin.
Wer will, kann auf der rund 570 Kilometer langen, drei bis vier Wochen dauernden Tour ein faszinierendes Wechselspiel aus ursprünglicher Natur, romantischen Wasserstraßen und unterhaltsamen Landgängen erleben.
In dieser schönen Umgebung sollten Taschenmesser jedenfalls nicht zum Einsatz kommen, glaubte die in Rechlin gestartete Besatzung. Am Anfang klappte alles wunderbar. Zwar verschwand schon am Abend des ersten Tages an Bord der sorgsam ausgearbeitete Zeitplan in der Schublade. denn rasch bestimmten nur noch verträumte Buchten, der Lauf der Sonne oder verführerisch duftende Räucheröfen der Fischer am Wegesrand die Abläufe. Während die Frauen das Deck als Sonnenbank eroberten, kamen die Männer immer besser mit dem Hausboot zurecht. Selbst die anfangs als Herausforderung betrachteteten Schleusenfahrten klappten immer besser.

Schleusungen mit Hindernissen
Irgendwann machte sich Routine breit. In einer Schleuse in der Havelregion lief zunächst alles wie am Schnürchen. Tor auf, Einfahrt, Festmachen der Seile an den Pflöcken der Schleusenwand und Warten auf das Absenken. Mit einer benachbarten Bootsbesatzung entspann sich ein reger Austausch über die vielen Erlebnisse unterwegs. Mitten in der Schwärmerei nahm das Unheil seinen Lauf. Niemand kümmerte sich um das nachgeben der Seile entsprechend des sinkenden Wasserstandes. der Schleusenwärter gestikulierte zwar aufgeregt, aber da war es auch schon geschehen. Das Hausboot hing buchstäblich an den Seilen, die sich nicht mehr bewegen ließen. Mit jedem weiteren Zentimeter drohte die Bordwand auseinander zu reißen. “Ein Messer, schnell ein Messer”, lauetete das Kommando der Nachbarn. In Windeseile rannte einer der Hobbykapitäne in die Kombüse, raste zurück und konnte im letzten Augenblick das Seil noch durchtrennen. Bis auf einige Schrammen blieb kein ernsthafter Schaden zurück. Fortan steckte aber stets ein Taschenmesser in den Hosen der Besatzung, obwohl so eine Situation auf dem weiteren Törn nie weider auftauchte.

Wer sehen will, wo schon der ehemalige US-Präsident Goerge. W. Bush und der russische Präsident Dimitri Medwedew flaniert sind, ist am Sonnabend, 12. Juni 2010 im Schloss Meseberg richtig. Es wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von Hermann Graf von Wartensleben errichtet. Unter seinem zweiten Besitzer, Major Christian Ludwig von Kaphengst, einem Kleinadeligen aus der Ostprignitz erlebte es seine Blütezeit. Kaphengst, der vom einfachen Kornett beim Husarenregiment zum Günstling von Prinz Heinrich, dem Bruder Friedrichs des Großen, aufstieg, baute Schloss und Garten nach königlichen Maßstäben aus. Heinrich und ein Teil seines Rheinsberger Hofstaates weilten hier häufig zu Besuch. Der Prinz hatte im Schloss eine Wohnung. Vor allem die weitläufige Gartenanlage, die den Huwenowsee und die Teichwiese als Gestaltungselement einbezieht, ist auf Kaphengst zurückzuführen. Sie beeindruckt mit ihrer Kombination von Park, Obstwiese, Feld, Weinberg und Wirtschaftsgarten sowie den Sichtbeziehungen in die sanfte, hügelige Lanschaft. Von Kaphengst, der 1800 starb, folgten bis 1945 elf weitere Eigentümer, von denen die Familie Lessing, entfernte Verwandte des großen Dichters, hervorzuheben ist. An sie erinnert das Mausoleum auf dem Kaphengstschen Sommerfestplatz im Park. Ebenso geht auf die Lessings das Symbol der drei ineinander verflochtenen Ringe zurück, das vielfach in Schloss, Park sowie auch in der Dorfkirche anzutreffen ist. 1995 wurde das Schloss an die Messerschmidt-Stiftung verkauft, die es saniert und der Bundesregierung zur Nutzung überlassen hat. Schloss und Garten können gewöhnlich von außen besichtigt werden. Empfehlenswert ist ein Spaziergang um den Huwenowsee. Der Rundweg ist sechs Kilometer lang und bequem zu laufen. Von 11 bis 16 Uhr öffnet das Schloss am 12. Juni 2010 das Gästehaus der Bundesregierung für Jedermann. Rund um das Schloss gibt es Leckereien und Musik von der Bigband der Bundeswehr.

Was einst dem Transport von Baumstämmen diente, ist heute Touristengaudi. Kaum siebzig Kilometer vom Alexanderplatz in Berlin entfernt beginnt im abgeschiedenen Dorf Ringsleben bei Fürstenberg ein Urlaubsabenteuer der besonderen Art. Zurück zur Natur könnte das Motto lauten. Die Firma “rentafloss” bietet am Großen Wentowsee Urlaub auf dem Floß.

Nutzer sind in der Regel mückenresistente, romantisch veranlagte, spartanisch lebende Angelfreunde. Doch auch bei Familien kommt das ungewöhnliche Urlaubsdomizil gut an. Der führerscheinfreie 3,89 kw-Motor bringt es zwar nicht auf wasserskitaugliche Geschwindigkeiten und der Komfort der Schlafkajüte nicht auf Sterneniveau, doch bis zu sechs Personen können bei guter Koordination auf den knapp 15 Quadratmetern durchaus eine fröhliche Urlaubswoche verbringen, vier finden sogar einen Schlafplatz. Kommt man sich zu sehr ins Gehege, müssen einige eben zur Nacht von Bord gehen und auf einem der naheliegenden Campungplätze ihre Iso-Matte ausrollen. Übrigens: Wer sich das Abendessen vom Floß aus, in Form von Friedfischen (sie stehen auf Teig oder Wurm), aus dem Wasser ziehen will, muss keine Prüfung mehr ablegen, einen Angelschein braucht er aber dennoch. zu Beginn der Reise auf den Brettern, die nicht die Welt aber Erholung bedeuten, erhält der Floßkapitän eine Wasserwanderkarte der Umgebung. So kann die Truppe selbst entscheiden, wohin es gehen soll.

Ausblick und Resümee der Veranstalter des
Fachkongresses “Kirche und Tourismus im Norden”

Der Urlaub ist für viele Menschen der „Sonntag des Jahres“ – sie sind offen für neue Erfahrungen, Begegnungen und Gedanken über die Gestaltung ihres Lebens. Die Kirche versteht es als ihren Auftrag, ihnen in dieser Zeit Gelegenheiten für eine Einbettung dieser Erfahrungen in eine christliche Gemeinschaft zu bieten – „Kirche bei Gelegenheit“. Zugleich entstehe damit eine einzigartige missionarische Situation, so die Veranstalter des Fachkongresses „Kirche und Tourismus”, der Ende März im Resort Land Fleesensee veranstaltet wurde. Die Gestaltung von „Gemeinden auf Zeit“ in den Urlaubsregionen ermögliche es der Kirche, zugleich neue Impulse für das gemeindliche Leben in MV zu entwickeln. Menschen, die in diesem Bereich mitwirken, nehmen ihre Erfahrungen und Kompetenzen mit in ihre Heimatgemeinden.
Die Angebote für Urlauber und die Urlauber selbst beleben zudem die Gemeinden vor Ort. Ein Engagement der Kirche im Bereich des Tourismus habe positive Auswirkungen auf die Wachstumspotenziale der Regionen, die diese oftmals nötig brauchen. Der Deutsche Tourismusverband (DTV) engagiert sich verstärkt im Gesundheitstourismus und hat eine Kampagne für den innovativen Gesundheitstourismus gestartet. Auf der Basis von Best-Practice-Beispielen sollen Ideen zur Nachahmung anregen. Ein interaktives Branchen-und Fachaustauschforum präsentiert auf einer neuen Website des DTV die Ergebnisse. Die Kirche wird mit ihren vielfältigen Angeboten im Urlaub insbesondere auch als Vermittler von Werten und Tradition wahrgenommen, betonte in diesem Zusammenhang TMV Präsident Mathias Löttge. In dieser Rolle komme ihr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu, die es auch mit Partnern der Tourismuswirtschaft nachhaltig zu entwickeln gelte. Löttge, hatte vor dem zweitägigen Fachkongress für eine weitere Hinwendung der Kirchen und Klosterstätten zu interessierten Touristen geworben: „Steine erzählen Geschichte, und die mehr als 1.000 großen sowie die vielen kleineren Kirchen im Land sind wesentliche Kulturträger und Überbringer von Geschichte und Geschichten”, sagte er.
Anbieter innovativer Dienstleistungen im Gesundheitstourismus Mecklenburg-Vorpommerns können sich hier informieren und beteiligen. Begleitend zur Projektumsetzung finden 2010 bundesweit acht Zukunftskonferenzen statt – am 14. September 2010 ist diese für MV, Hamburg und Schleswig-Holstein geplant.

Informationen: www.innovativergesundheitstourismus.
Foto: TMV

…und dann abschalten, ausspannen, auftanken: Bei uns lässt man den Alltag schnell hinter sich! Vielleicht, weil Wald und Wasser verzaubern, sicher, weil Sie eine interessante Historie und vielseitiges Kulturangebot erwarten, ganz bestimmt aber, weil Gastgeber alles dafür tun, Ihnen unvergesslich schöne Tage zu bereiten.
Kurt Tucholski, dessen 120. Geburtstag wir im Jahr 2010 begehen, setzte mit “Rheinsberg – ein Bilderbuch für Verliebte” der Region 1912 ein unvergängliches Denkmal. Und er schrieb 1931: “Rheinsberg” (Gedicht zum hundertsten Tausend. ” – Bilderbuch…”) ” Natürlich kommt das nie mehr wieder. Allein: es war einmal. (…) Jetzt sind die Andern dran. Nach unsrer Sprache plaudern Liebesleute, (…) So liebt Euch denn (in allen Ehren)! Die Liebe währet ewiglich. Und folgt ihr dieses Büchleins Lehren, und küsst ihr Euch, ihr wölfchen und ihr Clairen – dann denkt an mich.”…Und die “Andern” sollten SIE sein!
Theodor Fontane, der berühmteste Reiseführer der Mark Brandenburg, wird Sie mit seinen “Wanderungen” zu Erinnerungsstätten und Schauplätzen des geistigen Lebens leiten. “Lustwandeln” Sie mit ihm im Schloss Rheinsberg, in dem der alte spätere Friedrich II. (der “Alte Fritz”) nach seinen eigenen Worten die “vier glücklichsten Jahre seines Lebens” verbrachte. Lernen Sie den “Musenhof” kennen, den sein Bruder Heinrich gründete. Lassen Sie sich begeistern von den Aufführungen der Bundes- und Landesmusikakademie im Schlosstheater Rheinsberg oder dem 20. Jahr des internationalen Festivals für junge Opernsänger “Kammeroper Schloss Rheinsberg” im historischen Heckentheater. Unvergessliche Programme für Musik- und Opernliebhaber mit klassischen oder modernen Klängen werden Sie erfreuen.

Quelle: Ruppiner Anzeiger
Das erste barrierefreie Hotel ist Ziel vieler Gäste europäischer Staaten. Die Stadt einschließlich Schloss Rheinsberg haben sich der Aufgabe gestellt, Besucher barrierefrei zu empfangen. Rheinsberg ist seit 1762 auch eine Stadt der Keramikzwei Manufakturen mit Austellungsräumen und der jährlich am 3. Aprilwochenende stattfindende “Keramik- und Kunsthandwerkermarkt” und der am 2. Oktoberwochenende stattfindende “Töpfermarkt” mit jeweils 70 Kunsthandwerkern und Keramikern sind allein eine Reise wert. Das Best Western Premier Marina Wolfsbruch gehört mit seinem Flair nicht nur für Wassersportler zu einem der schönsten Ziele im Naturpark “Stechlin-Ruppiner Land” und im Norden Brandenburgs.
Gehobene Hotels mit ausgezeichneter Küche für den Gourmet, aber auch kleine Pensionen und Gaststätten mit einer preiswerten Gastronomie und viele gastfreundliche Privatvermieter erwarten Sie in der Region. Ob Sie radeln oder wandern, segeln oder surfen, ob Sie baden, angeln, reiten, campen, mit Buggy oder Husky unterwegs sein wollen oder einmal eine romantische “Mondscheinfahrt” erleben möchten – an der Rheinsberger Seenkette erholt sich jeder auf seine Art!

Bewegtbilder sollen Gäste mobiler machen

Neuer Multimedia-Kanal gibt Tipps für Touristen sowie für potenzielle Urlauber

Mit einem groß angelegten Multimedia-Projekt, das Internet- und Fernseh-Service verbindet, möchte Mecklenburg-Vorpommern touristisch noch stärker auf sich aufmerksam machen sowie Urlaubs- und Tagungsgäste vor Ort über Veranstaltungen und Sehenswertes informieren. Das vom Landestourismusverband federführend begleitete und von der Rostocker Mediadock GmbH umgesetzte Projekt mv-tourist.tv besteht zum einen aus einem TV-Magazin für Hotels und zum anderen aus der Internetpräsentation von 100 variabel einsetzbaren Info-Filmen über die Hauptthemen und -regionen des Urlaubslandes. „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir uns ständig weiterentwickeln und attraktive Angebote schaffen. Über mv-tourist.tv schaffen wir ein Angebot, mit dem wir im Internet und in den Hotels einen neuen Service anbieten werden“, erklärte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zu dem über sein Ressort geförderten Projekt. Der Gast werde direkt angesprochen, Freizeitangebote wahrzunehmen, seinen Aufenthalt auszudehnen und wiederzukommen.

Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, ergänzte: „Urlauber erhalten Tipps, die ihren Aufenthalt bereichern, und potenzielle Gäste des Landes können sich über Ausflugsziele, Geschichte, Kultur und Architektur informieren. Dabei kommt alles aus einer Hand und trägt eine Handschrift.“ Fischer unterstrich die immer größere Relevanz von Internetangeboten und Videoplattformen: Mehr als die Hälfte der Deutschen nutze das Internet zur Urlaubsplanung, bereits 15 Prozent informierten sich auf Videoplattformen. „Indem wir sowohl die Menschen ansprechen, die den neuen Medien zugewandt sind, als auch diejenigen, die sich auf traditionellem Wege informieren, erreichen wir mit einem Instrument die ganze Bandbreite unserer Gäste und eine neue Qualität im Marketing“, sagte Fischer.

Hotels können zwischen Standardvariante und eigenem TV-Programm wählen

Für das allen Hotels und Touristinformationen in Mecklenburg-Vorpommern bei Beteiligung an den Anschlusskosten zur Verfügung stehende TV-Magazin wird für jeden Wochentag eine einstündige Sendung produziert, die im Hausnetz als Schleife läuft. Während sich die touristischen Infofilme nach einer Woche wiederholen, werden Veranstaltungs- und Kulturtipps sowie Wettervorhersagen täglich aktuell eingespielt. Dabei geht das moderierte Magazin auf die regionalen Besonderheiten im Umfeld der einzelnen Hotelstandorte ein. Über diese Grundversorgung hinaus können Hotels gegen Bezahlung auch ein auf das Haus zugeschnittenes Programm beziehen, in das eigene Beiträge und Moderationen eingespeist werden können. Als erstes Hotel in Mecklenburg-Vorpommern testete das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde mv-tourist.tv. Mittlerweile sind fünf weitere Hotels in Rostock im Probelauf angeschlossen. „Das Angebot unterstützt uns bei der Gästebetreuung. Wir schaffen damit einen Mehrwert an Informationen über unser Haus und die Region für unsere Gäste“, erklärte Direktor Guido Zöllick.

100 vielseitig einsetzbare Filmbeiträge werden produziert

Als Grundlage für das TV-Magazin dienen 100 rechtefreie Filmbeiträge, die derzeit erstellt und anschließend auf der Internetseite des Tourismusverbandes dargestellt werden. Mit den vielfältig einsetzbaren Kurzfilmen soll Besuchern eine lebendige Vorstellung von Mecklenburg-Vorpommern und möglichen Urlaubsaktivitäten gegeben werden. Der Tourismusverband möchte die Filme neben dem Internet auch auf Messen und Präsentationen nutzen. Möglich ist zudem die Weitergabe an Interessierte wie zum Beispiel regionale und lokale Tourismusinstitutionen, Reiseveranstalter oder Regionalsender in Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern. „Durch die rechtefreie Produktion und die Möglichkeit der Weitergabe erhöhen wir die Reichweite der Beiträge beträchtlich“, erklärte Bernd Fischer. Insgesamt liefern sechs in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Produktionsfirmen Beiträge zu.

Bis zum Jahresende sollen alle 100 Beiträge vorliegen. Auf der Internetseite www.auf-nach-mv.de sollen sie bereits ab dem Frühsommer nach und nach zu sehen sein. Das TV-Magazin für Hotels soll nach der Pilotphase in sechs Rostocker Hotels ebenfalls zur Hauptsaison endgültig an den Start gehen. Mehrere Hotels und Touristinformationen haben daran bereits Interesse bekundet bzw. Verträge geschlossen. Ziel der Mediadock GmbH ist es, das Format in rund 100 Hotels im Land zu etablieren. „Die Ausstrahlung des Magazins stärkt die Kundenbindung, denn je mehr ein Gast über sein Hotel und seine Urlaubsregion erfährt, desto stärker identifiziert er sich damit“, erklärte Mediadock-Geschäftsführer Thomas Böhm.

Kanutour vom mecklenburgischen Mirow ins brandenburgische Rheinsberg

Stille Seerosenteiche, verzweigte Kanäle und glasklare Waldseen sind das ideale Terrain für Wasserwanderer, die der Natur ganz nah kommen wollen. Eines der schönsten Paddelreviere befindet sich zwischen dem mecklenburgischen Mirow und dem brandenburgischen Rheinsberg . Zahlreiche Anbieter verleihen hier stunden- oder tagesweise Kajaks und Canadier und bieten geführte Tages- und Mehrtagestouren.
Mit dem Canadier durch die schmale Schwaanhavel

Wir starten unsere Tour von der “kanu basis mirow”. An den nächsten fünf Tagen wollen wir 59 Kilometer paddeln. Unser Ziel Rheinsberg wäre direkt in zwei Tagen erreichbar – aber das Wasser-Labyrinth im blauen Paradies lädt dazu ein, Umwege zu fahren und an schönen Orten Halt zu machen. Doch bevor es richtig losgeht und wir die zuvor gepackten wassergeschützten Tonnen an Bord nehmen, gibt es erst einmal eine fundierte Einführung. Nur wenige Meter von unserem Startort schlängelt sich ein kaum sichtbarer Pfad durch das Schilf in den kleinen Schulzensee – und auf einmal ist man ganz weit weg vom hektischen Alltag und ganz nah an seinem ganz individuellen Erlebnis Seenplatte.
Unsere Tour führt uns vorbei an der Schlossinsel mit dem ehemaligen Schloss der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz, der Residenzstadt Mirow zum Campingplatz am Mössensee (8km). Weiter geht es durch die urige Oberbek in den motorbootfreien Rätzsee und Gobenowsee bis zum Kanuhof Wustrow (15km). Am dritten Tag durchqueren wir den Plätlinsee, passieren die Insel Hünenwerder und ein Rastgewässer für Wat- und Wasservögel. In der Schwaanhavel paddeln wir unter und über umgestürzte Erlen hinweg, bis in die Obere-Havel-Wasserstraße. Von hier fahren wir bis nach Ahrensberg zum Wasserwanderrastplatz Priepert (15km). Am kommenden Tag passieren wir dann die Landesgrenze zwischen Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg und erleben zwei Schleusungen. Als vierte Station steuern wir die “kanubasisrheinsberg” mit Campingplatz der Jugendherberge Prebelow (12km) an. Von hier geht´s am fünften Tag nach Rheinsberg (9km) zum am Ostufer des Grienericksees gelegenen Rokoko-Schloss – Vorbild für Schloss Sanssouci.

Kajaks und Candier, geführte Tagestouren und einwöchige Kanu-Rundreisen bietet die
kanu basis mirow GmbH
Dorfstraße 1
17209 Vipperow
Tel.: 039923-71 60
E-Mail: paddeln@kanubasis.de
www.kanubasis.de

In Rheinsberg gibt es die “wohl kleinste Eisfabrik der Welt”!

Der Rheinsberger Wolfgang Brasch betreibt mit seiner “Eiszauberei” wahrlich wunderbares und -sames Eis. Das Besondere? Die Idee ist sowohl einfach, als auch genial: Sie können sich wünschen, was alles ins Eis kommt!!!
Man kann zwischen drei Eisbasen entscheiden (Milch-, Joghurt- und Schokoeis) und dann geht es richtig los! Egal, ob Erdbeeren, Sanddorn, Tropicmix, Apfel, grüner Pfeffer, Knoblauch, Smarties, Knusperflocken, Krokant…oder, oder, oder. Den Variationen sind keine Grenzen gesetzt! Die Früchte sind tiefgefroren und entfalten ihren Geschmack dann beim auftauen auf Ihrer Zunge. Schokoladige Leckereien kommen, so wie sie sind, ins Eis und die restlichen Zutaten sind frisch. Es wird alles in eine große Eismaschine gefüllt und dort zerkleinert und gemixt. Und dann geht´s eiskalt ab in die Waffel. Die gibt es in mehrern Größen. So ist wirklich für jeden Geschmack und Appetit etwas dabei.

Seit diesem Jahr gibt es einen EISKALENDER und damit ein “Eis des Tages”. Über 365 Sorten hat sich das Team des Eiszauberers einfallen lassen! Aber wem das nicht gefällt, stellt sich halt seine eigene Lieblingssorte zusammen! Die Eiszauberei mit seinen kleineren Stationen am Markt in Rheinsberg und im Tierpark in Kunsterspring, zum Beispiel, haben bei gutem Wetter geöffnet! Ein Abstecher in die Eisfabrik lohnt sich auf jeden Fall und wird Ihre Vorstellung von Eis revolutionieren!

EIS-Zauberei Wolfgang Brasch e.K.
Kurt-Tocholski-Straße 36
16831 Rheinsberg

Tel.: 033921 – 72 40
Fax.: 033921 – 72 410

www.eiszauberei.de