News aus Brandenburg
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Archiv für August 2010

Quelle: Ruppiner Anzeiger, vom 27. August 2010

An Europas größtem Kranich-Rastgebiet in und um Linum rüstet der Naturschutzbund (Nabu) für den Herbst-Ansturm der geschützten Tiere. Mitte September werden hier die ersten Kraniche aus Skandinavien und dem Baltikum erwartet.
Schon jetzt steht das Telefon bei Henrik Watzke von der Storchenschmiede Linum nicht still: Viele Neugierige wollen von dem Nabu-Mann wissen, wann denn die tausende Kraniche endlich wieder da sind. “Das dauert noch ein bisschen, sagt er immer freundlich, wenn Sie die Vögel aus dem hohen Norden meinen.” Denn auch in unseren Breitengraden gebe es eine Population von etwa 2.000 Brutpaaren. „Die sieht man normalerweise nicht, weil der Kranich ein scheues Tier ist. Nur wenn es in Richtung Süden geht, kann man die riesigen Kranichverbände sehen, wenn die Verwandten auf Durchreise dazukommen”, so der Naturschützer.
Den Vogel-Boom im Frühjahr und Herbst gebe es seit etwa 15 Jahren im Rhinluch. Das habe vor allem mit dem reichlichen Futterangebot zu tun, erklärt Watzke. Mehr als 75 000 Tiere seien im vergangenen Jahr in der Spitze im Luch gezählt worden. Und das Ende der Fahnenstange sei noch nicht erreicht. „Die Kraniche wissen nicht nur bei uns in der Region, den intensiven Maisanbau sehr zu würdigen – bei der Ernte fallen ja viele Körner zu Boden, die die Vögel aufpicken können”, setzt der Nabu-Mann nach.
Generell nehme die Gesamtpopulation europaweit zu, weil die Vögel nicht mehr unbedingt nach Nord- und Westafrika fliegen, sondern in Sudwesteuropa in Spanien und Teilen Frankreichs Überwintern. Damit sind mehrere hundert Kilometer Zugweg weniger zu absolvieren. Das hat indirekten Einfluss auf die Sterblichkeit. Diese nehme hierdurch stark ab.
Obwohl noch rund drei Wochen Zeit bis zum Eintreffen der Zugvögel bleiben, ist Rastplatzbetreuer Ekkehard Hinke schon in die Vorbereitungen für das diesjährige Naturschauspiel eingestiegen. Hauptaufgabe ist derzeit, genügend Mais für die Ablenkfütterüngen zu bekommen. Das könnte durch die nicht so optimale Ernte in diesem Jahr schwierig werden. „Ich bin da aber guter Hoffnung, dass Ekkehard Hinke dies in bewahrter Manier hinbekommt”, so Watzke.
Übrigens: Die Storchenschmiede finanziert aus eigenen Mitteln eine Tonne Futtermais.
Apropos Kranichzählungen: Neue Freiwillige sind den Linumer Naturschützern sehr willkommen. Sie können sich in der Storchenschmiede unter Tel. 033922-50 500 melden.

Der perfekte Ort um die scheuen Vögel in der Mecklenburgischen Seenplatte zu beobachten, ist übrigens das ****-Hotel Best Western Premier Marina Wolfsbruch. Die Gegend um die Hotelanlage mit Yachthafen wird gern von den einzigen Vetretern der Familie der Kraniche (lat.: Grus Grus) als Rastplatz genutzt. Die einmaligen Rufe der “grauen Überflieger” hört man laut und deutlich.

Buchungen von Ferienhäusern für die ganze Familie und Informationen unter Telefon 033921-8 7.


Brandenburg an der Havel

Radwanderer lernen auf jeder Route die historische Brandenbuger Innenstadt kennen

Für welche Route sich Radwanderer in der Stadt Brandenburg auch entscheiden – die historische Innenstadt lernen sie auf jeder kennen.
Ausgangspunkt ist der Neustadt Markt. Dann folgt man dem ausgeschilderten Stadtrundweg für Fußgänger. Die Radroute „Innenstadt Brandenburg an der Havel” ist ein fünf Kilometer langer Rundkurs. Die Tour ist mit dem ausgeschilderten Stadtrundweg für Fußgänger identisch und führt auch über mittelalterliches Kopfsteinpflaster. Die Strecke verläuft zumeist auf dem innerstädtischen Straßennetz, separate Radwege gibt es nur auf einigen kleineren Abschnitten.

Die “7-Seen-Tour” hat eine Länge von 35 Kilometern und verläuft von der Brandenburger Innenstadt zum Beetzsee. Auf dieser Route erhalten Radwanderer einen Eindruck von der großartigen Seenlandschaft rund um Brandenburg an der Havel. Sie starten am Neustädtischen Markt und. fahren in südwestliche Richtung zum Breitlingsee.
Zwischen Wilhelmsdorf und Kirchmöser führt der Radweg direkt am Ufer entlang. Sie erreichen Plaue, wo die Route mitten durch den Schlosspark führt. Über die alte Plauer Brücke kommen sie an das gegenüberliegende Havelufer. Auf dem nördlich des Plauer Sees verlaufenden Radweg geht es am Quenzsee und am Silokanal entlang zurück in die City.
Die Radroute „Storchenradweg” erstreckt sich von der Brandenburger Innenstadt um den Beetzsee. Sie ist 33 Kilometer lang. Auf dieser Strecke haben Radler gute Chancen Störche, Biber, Eisvögel und Graureiher in der freien Natur zu beobachten. Die Landschaft rund um den Beetzsee ist Teil des Naturparkes Westhavelland. Die Radroute führt, von Brandenburg an der Havel kommend, am rechten Beetzseeufer bis Lünow, über die ehemalige Eisenbahnbrücke auf die linke Beetzseeseite und in Richtung Süden wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die „7-Seen-Tour” und der „Storchenradweg” sind als: Rundkurse mit Start und Ziel in der Innenstadt hervorragend für Tagesausflüge geeignet. Die Routen verlaufen überwiegend auf befestigten Radwegen und nur auf einigen kleineren Teilabschnitten auf eher mäßig befahrenen Landstraßen. Die beiden überregionalen Routen “Tour Brandenburg” und „Havel-Radweg” sind im Stadtgebiet mit der „7-Seen-Tour” identisch.


Schloss Rheinsberg
Rheinsberg (ddp-lbg). Eine Nacht der Poesie wird am Freitag (27. August) im Schlosstheater Rheinsberg veranstaltet. Unter dem Motto «Wie ein Sommerregen» werden ab 19.30 Uhr unter anderem die Autoren Manfred Friedrich Kolb, Reinhard Mermi und Doris Bewernitz aus ihren Texten lesen, wie die Musikakademie Rheinsberg ankündigte. Neben lyrischen Arbeiten stellen sie dabei auch Kurzprosa vor.

Veranstalter der Poesienacht ist neben der Musikakademie auch das Literaturkollegium Brandenburg. Dem 1990 gegründeten Kollegium gehören den Angaben zufolge mehr als 100 Schriftsteller, Regisseure und Literaturwissenschaftler an.

ddp


Urlaub mit Kind und Kegel” heißt es zum dritten Mal.
In einer Auflage von 80.000 Exemplaren ist der neue Katalog für den Familenurlaub in MV mit 96 Seiten Inhalt beim TMV erschienen.
Neben einem ausführlichem Infoteil stellen 108 familienorientierte Beherbergungsbetriebe und Tourismusorte ihre Angebote vor. Daneben wird eine Auswahl an Arrangements zu Themen wie „Kinder kostenlos”, “Spiel & Spaß“, „Natur erleben” und “Oma-Opa-Enkel” geboten. 94 Erlebnispartner präsentieren ihre familienfreundlichen Angebote und eine Übersicht aller 98 mit dem Qualitätssiegel „Geprüfte Qualität” zertifizierten Unternehmen in den Kategorien Tourismusorte, Beherbergungsbetriebe, Gastronomiebetriebe und Erlebnispartner sorgen bei den Gästen für den notwendigen Überblick über qualitätsgeprüfte Angebote. Auf einer Doppelseite zum Thema „Familienurlaub für alle” werden geeigneten Ausflugsziele für Mobilitäts- und Sehbehinderte vorgestellt, und in den Listeneinträgen haben Betriebe ihre Angebote für Mobilitäts- und Sehbehinderte
gekennzeichnet.

Mehr Informationen unter www.auf-nach-mv. de/familie.


Hecht im klaren Stechlinsee

In Neuglobsow kommt die ganze Familie auf ihre Kosten

Ein Besuch in Neuglobsow am Stechlinsee ist den Sommer über besonders empfehlenswert.
Denn in dem Erholungsort inmitten des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land kann man vor der Kulisse einer faszinierenden Landschaft eine Menge unternehmen.
Die Palette reicht von Rad fahren und wandern über baden, tauchen und paddeln bis hin zum Museumsbesuch und Ortsrundgang. Dabei kommen Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen auf ihre Kosten. So kann man durch dichte Buchenwälder streifen, Moore erkunden, auf den Spuren Theodor Fontanes wandeln oder eine Tour um den Stechlinsee unternehmen. Die große Naturbadestelle mit Spielplatz bietet eine gute Alternative zum Wandern – ebenso die Tauchbasis und der Bootsverleih.
Im Stechlinsee-Center kann man sich in einer Ausstellung über Neuglobsow früher und heute informieren. Anschaulich vertiefen lassen sich die hier erlangten Informationen im Glasmacherhaus, das eine Ausstellung über die Glasherstellung in der Region beheimatet. Wer gern auf organisierte Angebote zurückgreift, hat — egal,ob fürs Wandern, Rad fahren oder einen Ortsrundgang eine große Auswahl. Neuglobsow ist um 1780 als Glashüttensiedlung entstanden.
Durch Theodor Fontane erlangte der idyllisch gelegene Ort große Popularität und entwickelte sich ab 1900 zu einer beliebten Sommerfrische für gut betuchte Berliner. Einen weiteren Aufschwung erlebte Neuglobsow nach dem Zweiten Weltkrieg. Es wurden FDGB-Heime eingerichtet, Bungalowsiedlungen gebaut und ein Zeltplatz eröffnet. Die Geschichte des Ortes kann man auf einem Rundgang gut nacherleben. Denn sie hat überall Spuren hinterlassen: Fachwerkhäuser aus der Glashüttenzeit, Sommervillen von 1900 und vieles mehr. Über den vom örtlichen Heimatverein angelegten historischen Pfad lässt sich alles bestens erkunden.

Weitere Infos unter www.naturparkhaus.de.


Die Mecklenburgische Seenplatte ist umgeben von idyllischen Wiesen, Feldern und Feldern.
Beschauliche Städte machen das Bild komplett. Eine dieser Städte ist Waren an der Müritz und hier gibt es ein Hotel, dessen Name Programm ist – das Hotel “Harmonie”.
Dieses historische Gebäude wurde im Neobarockstil erbaut und hat schon viel erlebt.
In der einstigen höheren Töchterschule herrschte reges Treiben und auch als Pionierhaus und dann als Freizeitzentrum für Kinder und Jugendliche gab es hier manchen Trubel. Doch seit März 2006 ist es ruhiger geworden und – wie der Name schon sagt – harmonisch geworden.
Dabei fügt sich eins zum anderen. Zwischen der Müritz und dem Herrensee gelegen, haben Sie die Wahl. Die Südzimmer bieten gerade zum Sonnenuntergang ein einzigartiges Panorama direkt über den größten Binnensee Deutschlands.

Die Zimmer Richtung Westen ermöglichen die Sicht auf den Herrensee und den Museumsgarten des Müritzeums. Die Nordzimmer geben den Blick auf historische Altstadt und die Fußgängerzone von Waren frei.
zwanzig Zimmer Doppelzimmer sind harmonisch-stilvoll eingerichtet, verfügen über eine exklusive Badausstattung. Wertvolle Stoffe und hochwertige Materialien in sanften Farben geben den Zimmern eine individuelle und edle Note. Zur Grundausstattung der Zimmer gehören ebenso die Minibar, Farb TV/Kabel, Telefon und Internetzugang.
Jedes Zimmer ist mit dem Aufzug zu erreichen. Zentral gelegen, ist das Hotel idealer Ausgangspunkt, für Radtouren oder Wanderungen in den Müritz-Nationalpark, Schiffsausflüge, Stadtrundfahrten mit der Tschu-Tschu-Bahn oder Ausflüge in die nähere Region mit dem öffentlichen Nahverkehr – nur ein kurzer Weg und das Urlaubsabenteuer kann beginnen. Ein Ort der Erhohlung ist der hauseigene Wellnessbereich, der ebenso angenehm wie das Haus selbst eingerichtet ist – beruhigend für Körper und Geist. Prächtige Wandmalereien und herrliche Fresken entführen Sie nach Ägypten. In der Oase zum Wohlfühlen erwarten Sie Erlebnisduschen, Whirlwannen, ein Kneippbad, eine ägyptische Dampfsauna, eine finnische Blocksauna, ein Solarium und ein Eisbrunnen. Wohlfühlmassagen und kosmetischen Behandlungen runden Ihren Aufenthalten im Wellnessbereich ab. Die Liebe zum Detail ist im ganzen Haus zu sehen und das bedeutet Harmonie. Der Einklang der Ästhetik des Hotels über den Wellnessbereich bis hin zum Service ist der Grundstein für Ihren harmonischen, erholsamen Urlaub.

Weitere Infos unter www.hotelharmonie-waren.de.


Naturparkhaus Stechlin in MenzIm Naturparkhaus in Menz gibt es viel zu erleben

Seit seiner Eröffnung 1999 hat sich das Naturparkhaus in Menz zu einem Besuchermagneten entwickelt.
Kein Wunder, kann man doch hier eine fiktive Erlebnisreise in den Naturpark unternehmen.
„Willkommen bei uns. Ich bin die Amme”, wird der Besucher beispielsweise ganz unkonventionell in einem Ameisenbau gegrüßt und im Plauderton in das Leben der fleißigen Waldarbeiter eingeführt. Eine Ameisen-Kugelbahn gewährt Einblick in das Inneres eines Ameisenbaus und macht seine Architektur nicht nur für Kinder nacherlebbar.
Die vielfältigen Kreisläufe in der Natur werden mit Hilfe einer witzigen Beziehungskiste nahe gebracht. In die Sprache der Moorfrösche kann man in einem lustigen Schnellkurs hineinschnuppern und dabei natürlich viel Wissenswertes über diese Tiere erfahren. Der Moorfrosch-Stand ist bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt und immer dicht umlagert. In die Tiefe der Seen entführt ein didaktischer Spezialfahrstuhl. Tiere bei Nacht können in der Dunkelkammer akustisch wahrgenommen werden und jagen manchem einen Schauer über den Rücken. Wer möchte, kann die Welt durch die Augen einer Libelle oder eines Fisches betrachten. Zum Naturparkhaus gehört außerdem ein Sinnesgarten mit Kräuter-Hochbeet, Nistwand und Barfußpfad. Hier kann man während eines beschaulichen Rundgangs verschiedene Kräutersorten kennen lernen. Die Einrichtung ist außerdem Ausgangsort für, Lehrwander-Routen. Von Frühjahr bis Herbst finden hier verschiedene Veranstaltungen statt.

Öffnungszeiten:
Mai-September
Mo-So 10-18 Uhr

Oktober April
Mo So 10-1b Uhr
(03 30 82) 51 21 10
www.naturparkhaus.de

(Quelle: Magazin “Urlaub vor der Haustür”)

Immer wieder faszinierend!

“Schönheit erwächst aus der Formung des Widerspenstigen”.

Man muss diesen Satz des Philosophen Rene Descartes nicht unbedingt im Kopf haben, wenn man einen Spaziergang durch den 26 Hektar großen Park des Schlosses Rheinsberg in vollen Zügen genießen will.
Wenn man aber weiß, dass Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, der unter Kronprinz Friedrich ab 1740 den Schlosspark maßgeblich anlegte, ein großer Bewunderer Descartes war und zudem die Mathematik und insbesondere die Geometrie ausgiebig studierte, dann wird an so mancher Sichtachse, so manchem „point de view” und so mancher geometrischen Heckenform das „Aha-Erlebnis” noch ein klein wenig größer, der Genuss noch vielfältiger.
Tatsächlich ist der heutige Rheinsberger Schlosspark eine annähernde Rekonstruktion des Gartens, wie er sich Mitte des 18. Jahrhunderts dem Besucher darbot.
Er verbindet die streng geometrischen Elemente des Barockgartens mit den spielerischen Details des Rokoko, hat aber auch Anklänge an den damals geradeaufkommenden, naturnäheren Stil des englischen Landschaftsgartens.
Da Schloss und Garten eine untrennbare Einheit bilden, sollte man den ersten genießenden Blick in den Park aus den Innenhof des Schlosses werfen.
Durch die Säulen hindurch gleitet das Auge zu einem Rasenrondell, in dessen Mitte die Statue des Apollo thront.
Doch auch Apollo kann das Auge nur kurz bremsen, wird doch der Blick weiter über die blaue Wasserfläche des Sees zum direkt in der Sichtachse stehenden, 1790 für die preußischen Helden des siebenjährigen Krieges errichteten Obelisken am anderen Ufer gesogen.
Auf dem Spaziergang zum Obelisken, am Seeufer entlang, warten mit der Feldstein- und der Egeriagrotte weitere architektonische Höhepunkte auf den Flaneur.
Über der Egeria-Grotte stehend, fällt erneut eine Sichtachse ins Auge, die als Quer-Schlossachse des Gartens entlang einer Allee zum sogenannten Salontempel führt.
Doch damit noch nicht genug in der Sinfonie der Sichtachsen.
Auf dem Rückweg zum Schloss öffnen sich immer wieder neue Schneisen in der gärtnerischen Architektur und lassen bezaubernde Blicke auf See und Schloss zu.
Am Ende des Rundganges erreicht der Spaziergänger die Stufen oberhalb der Orangerie und genießt den Blick über die schachbrettartig angeordnete Anlage zum alles beherrschenden Schloss.

• Robby Kupfer

Kanuten in der Mecklenburgischen Seenplatte

„kanu basis mirow“ in der Mecklenburgischen Seenplatte bietet Rundum-sorglos-Paket für Kanuten an Kanufahren all-inclusive: Den etwas anderen Samstag können Kanuten mit dem Angebot der „kanu basis mirow“ erleben.
Die Wassersportfirma aus der Mecklenburgischen Seenplatte hat ein Rundum-sorglos-Paket aufgelegt, bei dem Urlauber die Strelitzer Kleinseenplatte erkunden können.
„Nur anreisen müssen die Gäste noch selbst, um alles Weitere kümmern wir uns“, so der Geschäftsführer Markus Frielinghaus. Damit entfällt selbst das Vorbereiten des Proviants. Nach einer Einführung ins Canadierfahren führt die begleitete Tour von Mirow in die Strelitzer Kleinseenplatte. Die Strecke orientiert sich an der so genanten „Alten Fahrt“, der einstigen Verbindung zwischen Müritz und Havel. Bereits seit 100 Jahren fahren hier keine Schiffe mehr und Kanuten finden hier ein Paddel-Paradies vor.

Unterwegs wird ein Schlemmer-Picknick mit Mecklenburger Sauerfleisch, frischen Salaten und Würstchen mitten in der Natur am Seerosenparadies des Leppiner Sees gereicht. Zwischendurch bleibt auch Zeit zum Relaxen. Der Preis von 40 Euro pro Person beinhaltet den Transfer vom Bahnhof zur Kanubasis, das Picknick, Getränke und Snacks sowie die geführte Kanutour.
Die Schlemmer-Kanu-Samstage von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr werden bis September angeboten.

Weitere Informationen über die Kanubasis in Mirow und die Mecklenburgische Seenplatte und Unterkünfte in der Region um Rheinsberg.
(Quelle: www.urlaubsnachrichten.de)
Foto: TMV/Legrand

(aus dem “Märker” vom 14./15.08.2010)

Gefeiert werden sollen 20 Jahre Stadtsanierung und 675-jähriges Bestehen der Stadt

Zwei Jubiläen verbindet die Stadt Rheinsberg, wenn es am 21. August heißt, “Rheinsberg erstrahlt”. Gefeiert werden 20 Jahre Stadtsanierung und das 675-jährige Bestehen der Kommune.
“Rheinsberg erstrahlt” ist ein Projekt des Aktionskünstlers Petermichael Metzler. Er hat deutschlandweit schon eine Reihe ähnlicher Vorhaben gestaltet. Stets geht es um farbiges Licht, das Bauten oder Gebäudeensembles umhüllt. Selbst Menschen, die seit Jahrzehnten in dem auf diese Art verzauberten Ort leben, werden noch zum Staunen gebracht. In der Prinzenstadt werden mehrere architektonische Ensembles sowie ingesamt 15 repräsentative Gebäude und Denkmale in ein laut Künstler “grandioses Licht” gehüllt.
Die Innenstadt erscheint, gleich einer Fata Morgana, für diesen Abend auf eine ganz neue strahlende Art. Auf dem Kichplatz treten Musikgruppen, Chöre und Orchester auf. Eine Lesung in der St. Laurentiuskirche wird sich dem Schaffen Theodor Fontanes widmen. Per Großbildprojektion werden historische Stadtansichten auf einen Hausgiebel neben der Kirche pjojiziert.
Ein kleines, aber feines Feuerwerk in den Wappenfarben Rheinsbergs, Rot und Weiß beendet gegen Mitternacht den außergewöhlichen Abend.

Feuerwerk in Wappenfarben Weiß und Rot

Der Eintritt ist zu allen Aktionen frei.

Finanziert wird das lichintensive Ereignis aus den Töpfen der Denkmalpflege. In den vergangenen 20 Jahren wurden in der Rheinsberger Innenstadt viele Häuser und Straßen saniert. Vieles sieht nun wieder wie vor mehreren hundert Jahren aus. Bausünden aus DDR-Zeiten, wie das frühere Kulturhaus der Kernkraftwerker an der Lagen Straße, sind längst abgerissen.
Etliche Hauseigentümer konnten von Fördermitteln profitieren. Noch ist die Sanierung der Innenstadt nicht abgeschlossen. Jahre werden vergehen, ehe es soweit ist.

Weitere Informationen und Buchungen von Unterkünften in Rheinsberg hier.