Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Der Kranich
Der Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, ist der einzige Vertreter der Familie der Kraniche (Gruidae) in Nord- und Mitteleuropa. Kraniche bewohnen Sumpf- und Moorlandschaften in weiten Teilen des östlichen und nördlichen Europa, aber auch einige Gebiete im Norden Asiens. Sie nehmen das ganze Jahr über sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung auf. Der Bestand hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen, so dass die Art zur Zeit nicht gefährdet ist.
Die Schönheit der Kraniche und ihre spektakulären Balztänze haben schon in früher Zeit die Menschen fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich Apollon, Demeter und Hermes zugeordnet. Er war ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als „Vogel des Glücks“. In China stand er für ein langes Leben, Weisheit, das Alter sowie die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Auch in Japan ist der Kranich ein Symbol des Glücks und der Langlebigkeit. In der Heraldik ist der Kranich das Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit. In der Dichtung wird der Kranich symbolisch für etwas „Erhabenes“ in der Natur verwendet.
Erscheinungsbild
Er ist, wie alle Vertreter der Gattung Grus, ein großer Schreitvogel mit langen Beinen und langem Hals. Kennzeichnend sind die schwarz-weiße Kopf- und Halszeichnung und die federlose rote Kopfplatte. Der keilförmige, schlanke Schnabel ist über zehn Zentimeter lang. Das Gefieder hat abgesehen vom Kopf eine hellgraue Färbung in vielen Abstufungen. Sehr selten sind fast weiße und sehr dunkle Vögel. Der Schwanz sowie die Hand- und Armschwingen sind schwarz. Die Humeralfedern variieren farblich von Grau bis Schwarz und hängen bei Altvögeln als „Schleppe“ über den Schwanz hinweg. Zur Brutzeit wird der Schulter- und Rückenbereich mit Moorerde hell- bis dunkelbraun gefärbt. Die Geschlechter sind äußerlich schwer zu unterscheiden. Männchen sind jedoch durchschnittlich etwas größer als Weibchen. Erstere wiegen fünf bis sieben Kilogramm, letztere fünf bis sechs. Der Kranich erreicht eine Höhe von 110 bis 130 cm. Die Flügelspannweite beträgt etwa 220 bis 245 cm.
Flügge Jungvögel zeigen eine gleichmäßige hellgrau-braune Färbung und haben noch keine Schleppe. Der Kopf ist einfarbig rötlich sandfarben ohne Schwarz-Weiß-Zeichnung. Bei einjährigen Jungvögeln bildet sich eine schwache Hell-Dunkel-Zeichnung an Kopf und Hals heraus. Sie haben noch ein geringeres Gewicht als Altvögel. Zweijährige Jungvögel ähneln abgesehen von einer weniger ausgeprägten Schleppe den Altvögeln.
Die Mauser des Kleingefieders findet jährlich vom Frühjahr bis in den Herbst statt. Altvögel mausern im Drei- bis Vierjahreszyklus.
Stimme
Kraniche haben verschiedene Rufe, die für das Sozialverhalten von Bedeutung sind. Der laute trompetenartige Ruf wird durch den Resonanzraum der 100 bis 130 cm langen Luftröhre ermöglicht. Beim „Duettruf“ folgt einer Rufreihe eine darauf abgestimmte Tonfolge. Sowohl Männchen als auch Weibchen können durch ihn die Abfolge der Duette einleiten. Beide richten dabei Kopf und Schnabel aufwärts, neigen den Hals nach hinten und heben die Schwingen an. Sie stehen eng beisammen und bewegen sich während der Rufreihen gemächlich nebeneinander fort. Der Duettruf ertönt bei Erregung an Sammel- und Rastplätzen, am häufigsten zur Brutzeit. Er kann durch Frequenzanalyse (Sonagrafie) zur individuellen Charakterisierung und Wiedererkennung verwendet werden.
Ein anderer lauter Ruf ist der Warnruf, der bei Gefahr von einem Paar oder mehreren Vögeln ausgestoßen wird. Der Doppelruf wird durch das Rufen eines Partners mit vorgestrecktem Hals eingeleitet. Das Männchen folgt darauf mit einem höheren Laut oder das Weibchen mit einem tieferen Ton. Er ist häufig bei Störungen in Brutrevieren über weite Distanzen zu hören. Besonders bei eingeschränktem Sichtkontakt oder bei einer stärkeren Zugstimmung äußert ein suchendes Einzeltier oder die Gruppe den lauten Kontaktruf. Er kündigt auch den bevorstehenden Abzug an.
Der Kontaktruf der Küken äußert sich in einem sanft trillernden Ton. Bei Erregung geben sie ein lautes, pfeifendes Piepsen von sich. Der Bettelruf besteht aus einem klagenden Piepen. Die Familienmitglieder verständigen sich über trillernde Kontaktrufe. Um die Jungen zu warnen, werden sowohl am Boden als auch in der Luft Rufe ausgestoßen, die aus scharfen und vokallosen Tönen bestehen.
Verbreitung und Lebensraum
Die Brutgebiete des Kranichs liegen im Nordosten Europas und im Norden Asiens. Die Flüsse Weser und Aller markieren die westliche, der 51. Breitengrad die südliche Grenze des Verbreitungsgebietes. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben Biotopverluste bewirkt, dass sich die Südgrenze des europäischen und mittelasiatischen Areals um 300 km bis 400 km nach Norden verschoben hat. Der Verlust isolierter Brutgebiete ist auf Trockenlegung und Kultivierung von Feuchtgebieten, Eiersammeln und Bejagung sowie auf ökologische Bedingungen (Wassermangel, Trockenheit) zurückzuführen. Eine Wiederbesiedlung ist jedoch unter den heutzutage verbesserten Schutzbedingungen möglich.
Der Kranich besiedelt ganz Skandinavien und Finnland. In Mitteleuropa ist er in Polen, Tschechien und im Norden und Osten Deutschlands zu finden. In Osteuropa ist der Kranich in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland, in Weißrussland und im Norden der Ukraine verbreitet. Vor Jahrzehnten stellten der Süden Georgiens, Armenien, die südliche Ukraine und das Nordostufer des Aralsees noch Brutgebiete dar. Nach wie vor sind das östliche Sibirien und der Ferne Osten dünn besiedelt. In der Türkei und in Tibet sind stabile, eigenständige Populationen zu finden. Die Verbreitung im Nordosten Chinas nimmt jedoch ab. Sporadisch brütet der Kranich in England, Frankreich, Italien sowie in den Niederlanden. Früher war er auch in Rumänien, Jugoslawien, Albanien, Bulgarien sowie in Griechenland verbreitet.
Seine bevorzugten Lebensräume sind Feuchtgebiete der Niederungen, wie beispielsweise Nieder- und Hochmoore, Bruchwälder, Seeränder, Feuchtwiesen und Sumpfgebiete. Zur Nahrungssuche finden sich die Tiere auf extensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Kulturen wie Wiesen und Feldern, Feldsäumen, Hecken und Seeufern ein. Für die Rast nutzen sie weite und offene Flächen wie Äcker mit Getreidestoppeln. Als Schlafplätze werden vor allem Gewässer mit niedrigem Wasserstand aufgesucht, die Schutz vor Feinden bieten.
Wanderungen
In Europa gibt es mehrere Zugwege, die seit dem frühen 19. Jahrhundert erforscht werden. Genaue Erkenntnisse liegen dabei für die westeuropäische Zugroute und den nördlichen Teil der baltisch-ungarischen Strecke vor.
Der westeuropäische Zugweg
Aus Schweden, Norwegen und vielleicht auch aus Nordfinnland stammende Kraniche ziehen in Nord-Süd-Richtung durch Schweden, wobei sich im westlichen und östlichen Teil des Landes stärkere Zugkonzentrationen herausgebildet haben. Ab Mitte August erreichen größere Rastgruppen der Westzieher das deutsche Festland zwischen der Odermündung und dem Darß. Die Zahl der bevorzugt auf der Insel Rügen und bei Groß Mohrdorf rastenden Vögel erreicht zwischen Mitte und Ende Oktober ihren Höhepunkt. Ostzieher rasten teilweise auf Öland, um dann die Ostsee in Richtung Rügen, Polen und Estland zu überqueren. Der Abzug skandinavischer Kraniche findet zwischen Mitte August und Mitte Oktober statt, gelegentlich auch noch im November.
Ab Mitte September wird Deutschland sowohl von Norden als auch aus östlicher Richtung mit Rast zwischen Ostseeküste und Lausitz angeflogen. Seit Mitte der 1980er-Jahre wird eine große Zunahme des Ost-West-Durchzuges im Inland festgestellt, so dass die Höchstzahlen seit 1996 an den großen Rastplätzen in Schlesien, im Torun-Eberswalder Urstromtal, nördlich Berlins und der Lausitz die der Küstenregionen übertreffen. Der Höhepunkt des Ost-West-Durchzugs liegt in der zweiten Oktober- und ersten Novemberhälfte, wobei größere Zuggruppen aus dem Osten noch bis Mitte Dezember und bei ungünstigen Wetterlagen sogar bis in den Januar hinein ziehen können. Der Zug wird in südwestliche Richtungen fortgesetzt, wobei sich die nördlichen und östlichen Zugkontingente sowie die Flüge der verschiedenen Rastplätze westlich des Rheins vereinigen.
Nach dem Abzug von den ostdeutschen Rastplätzen ziehen die Zuggruppen meistens westwärts über das Rhein-Main-Gebiet bis Frankreich. Dort verläuft die Zugroute diagonal durch das Land. Die großen Rastregionen liegen in Orléans und der Champagne Humide sowie in der Region Aquitaine. Gewöhnlich werden die westlichen Pyrenäen in der Provinz Navarra und dem östlichen Baskenland überquert, bevor es zu dämmern beginnt. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird Frankreich auch zur Überwinterung intensiv genutzt.
Im nördlichen Spanien wird nur an wenigen Plätzen gerastet. Zugkonzentrationen bilden sich an der Laguna de Gallocanta in den Provinzen Saragossa und Teruel. Die ersten Vögel erscheinen im Oktober, in dessen zweiter Hälfte stärkerer Zuzug stattfindet, der zwischen Ende November und Mitte Dezember seinen Höhepunkt erreicht. Die Überwinterungsgebiete stellen die Extremadura und Andalusien sowie etwa 58 weitere Plätze dar. Ein kleiner Teil der Population zieht noch weiter bis Nordafrika. Der Abzug beginnt ab Ende Januar und erreicht zwischen Ende Februar und Anfang März seinen Höhepunkt. Der Zug auf der westeuropäischen Route ist von maximal 40.000 Kranichen am Anfang der 1980er-Jahre über 60.000 Vögel um 1990 auf etwa 150.000 Kraniche im Jahr 2001 angestiegen.
Hier bei uns in der Mecklenburgischen Seenplatte kann man die scheuen Vögel ab ca. Ende September beobachten, vor allem aber hören. Die Rufe hallen morgens uns abends über Wiesen und Felder, oft über viele Kilometer weit. Der Naturschutzbund (Nabu) ist immer auf der Suche nach freiwilligen Zählern. Im Storchendorf Linum (Ruppiner Land in Brandenburg) ist das Vorkommen der geflügelten Zweibeiner besonders hoch und wird mithilfe dieser erfasst. Die Vorbereitungen hierfür laufen schon.

Quelle: Märkische Allgemeine, 01.09.2010
RHEINSBERG – Das Herz der Eiszauberei ist silbern und hat einen großen Hebel an der Seite. Ein Zug daran befördert das Eis in die Waffel, in jeder gewünschten Geschmacksrichtung. Mit 365 Sorten, für jeden Tag eine, wirbt die Eiszauberei. Das Geheimnis dieser Vielfalt sitzt in der Maschine. Sie mischt ein Basiseis mit Zutaten, die sich der Kunde aussucht.
Seit 20 Jahren verdient der Rheinsberger Wolfgang Brasch, Inhaber der Eiszauberei, sein Geld mit den Mischmaschinen. Begonnen hat alles mit einer Zeitschrift. „Geschäftsidee“ hieß die, und genau danach suchte Wolfgang Brasch im November 1989. Er entdeckte Whirla Whip, ein Franchise-Unternehmen aus den USA, das mit solchen Maschinen arbeitete. Brasch nahm Kontakt auf und wurde im Sommer 1990 Master-Franchisenehmer für Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Er bekam nicht nur eine Maschine, sondern auch das Recht, weitere Franchisenehmer zu gewinnen. Sein Geschäft entwickelte sich in den nächsten Jahren gut. Er übernahm weitere Gebiete, bis er 1994 der einzige Master-Franchisenehmer in Deutschland war.
Für Whirla Whip selbst lief es gleichzeitig offenbar nicht so gut. 1994 wurde die Deutschlandzentrale in Berlin aufgelöst, die Europazentrale in Österreich folgte kurz danach. Der Kontakt von Wolfgang Brasch zu der Firma riss ab. 1996 flog er spontan zu einer Messe nach New Orleans, um den Franchisegeber zu treffen – doch der war nicht da. Also setzten sich Brasch und seine Frau Viola in ein Taxi und suchten nach der Firmenzentrale – ohne Erfolg. Also machte er allein weiter, baute selbst Mischmaschinen. 1997 firmierte er zur Eiszauberei um.

An rund 70 Standorten in Deutschland stehen inzwischen seine Maschinen, fast ausschließlich bei Lizenzpartnern. Sie integrieren Maschine und Theke in ein bestehendes Geschäft, etwa ein Café oder ein Hotel. „Wir haben sogar ein Taxiunternehmen.“ Dessen Inhaberin hat ein kleines Eiscafé eröffnet, fährt aber nebenbei noch. Brasch hat die Eismaschine außerdem in 17 Länder exportiert. Meistens nur eine pro Land – außer in Russland. Dort gibt es über 100, die von einem lokalen Partner beliefert werden.
Fünf Mitarbeiter und drei Werksstudenten arbeiten in der Eiszauberei-Zentrale an der Rheinsberger Königsstraße. Dort werden die Maschinen montiert und die Büroarbeit gemacht. Das Basiseis lässt Brasch bei Partnern produzieren, nach eigenen Rezepten. Fünf Sorten gibt es, darunter ein Bioeis und eines für Diabetiker und Laktoseallergiker.
Auch die Maschinen hatten sich verändert, erzählt Brasch. Das US-Modell, das er im Mai 1990 kaufte, hatte Schwächen. „Da stimmte noch nicht alles.“ Er fand den Hebel zu schwergängig, den Rückstandsbereich nicht hygenisch. Also konstruierte er sie mit seinen Leuten um, und tauschte Teile aus. Selbst das Modell, das er heute vertreibt, findet er nicht perfekt. „Ich habe schon die nächste Maschine im Kopf.“ Erst mal aber muss Brasch etwas anderes entwickeln: Er will mehr Franchisenehmer gewinnen und setzt auf Existenzgründer. Denen will er ein fertiges Einrichtungskonzept für Eiszauberei-Cafés in drei oder vier Größen anbieten, je nach Laden und möglicher Mitarbeiterzahl. Prototyp soll das eigene Eiscafé an der Rheinsberger Königstraße werden.
Die Eiszauberei feiert in dieser Woche Jubiläum. Dazu gibt es Aktionen im Geschäft an der Königstraße. Am Sonntag, 5. September, ab 14 Uhr steigt dort ein Jubiläumsfest. (Von Carsten Schäfer)

Quelle: Ruppiner Anzeiger, vom 27. August 2010
An Europas größtem Kranich-Rastgebiet in und um Linum rüstet der Naturschutzbund (Nabu) für den Herbst-Ansturm der geschützten Tiere. Mitte September werden hier die ersten Kraniche aus Skandinavien und dem Baltikum erwartet.
Schon jetzt steht das Telefon bei Henrik Watzke von der Storchenschmiede Linum nicht still: Viele Neugierige wollen von dem Nabu-Mann wissen, wann denn die tausende Kraniche endlich wieder da sind. “Das dauert noch ein bisschen, sagt er immer freundlich, wenn Sie die Vögel aus dem hohen Norden meinen.” Denn auch in unseren Breitengraden gebe es eine Population von etwa 2.000 Brutpaaren. „Die sieht man normalerweise nicht, weil der Kranich ein scheues Tier ist. Nur wenn es in Richtung Süden geht, kann man die riesigen Kranichverbände sehen, wenn die Verwandten auf Durchreise dazukommen”, so der Naturschützer.
Den Vogel-Boom im Frühjahr und Herbst gebe es seit etwa 15 Jahren im Rhinluch. Das habe vor allem mit dem reichlichen Futterangebot zu tun, erklärt Watzke. Mehr als 75 000 Tiere seien im vergangenen Jahr in der Spitze im Luch gezählt worden. Und das Ende der Fahnenstange sei noch nicht erreicht. „Die Kraniche wissen nicht nur bei uns in der Region, den intensiven Maisanbau sehr zu würdigen – bei der Ernte fallen ja viele Körner zu Boden, die die Vögel aufpicken können”, setzt der Nabu-Mann nach.
Generell nehme die Gesamtpopulation europaweit zu, weil die Vögel nicht mehr unbedingt nach Nord- und Westafrika fliegen, sondern in Sudwesteuropa in Spanien und Teilen Frankreichs Überwintern. Damit sind mehrere hundert Kilometer Zugweg weniger zu absolvieren. Das hat indirekten Einfluss auf die Sterblichkeit. Diese nehme hierdurch stark ab.
Obwohl noch rund drei Wochen Zeit bis zum Eintreffen der Zugvögel bleiben, ist Rastplatzbetreuer Ekkehard Hinke schon in die Vorbereitungen für das diesjährige Naturschauspiel eingestiegen. Hauptaufgabe ist derzeit, genügend Mais für die Ablenkfütterüngen zu bekommen. Das könnte durch die nicht so optimale Ernte in diesem Jahr schwierig werden. „Ich bin da aber guter Hoffnung, dass Ekkehard Hinke dies in bewahrter Manier hinbekommt”, so Watzke.
Übrigens: Die Storchenschmiede finanziert aus eigenen Mitteln eine Tonne Futtermais.
Apropos Kranichzählungen: Neue Freiwillige sind den Linumer Naturschützern sehr willkommen. Sie können sich in der Storchenschmiede unter Tel. 033922-50 500 melden.
Der perfekte Ort um die scheuen Vögel in der Mecklenburgischen Seenplatte zu beobachten, ist übrigens das ****-Hotel Best Western Premier Marina Wolfsbruch. Die Gegend um die Hotelanlage mit Yachthafen wird gern von den einzigen Vetretern der Familie der Kraniche (lat.: Grus Grus) als Rastplatz genutzt. Die einmaligen Rufe der “grauen Überflieger” hört man laut und deutlich.
Buchungen von Ferienhäusern für die ganze Familie und Informationen unter Telefon 033921-8 7.
„Urlaub mit Kind und Kegel” heißt es zum dritten Mal.
In einer Auflage von 80.000 Exemplaren ist der neue Katalog für den Familenurlaub in MV mit 96 Seiten Inhalt beim TMV erschienen.
Neben einem ausführlichem Infoteil stellen 108 familienorientierte Beherbergungsbetriebe und Tourismusorte ihre Angebote vor. Daneben wird eine Auswahl an Arrangements zu Themen wie „Kinder kostenlos”, “Spiel & Spaß“, „Natur erleben” und “Oma-Opa-Enkel” geboten. 94 Erlebnispartner präsentieren ihre familienfreundlichen Angebote und eine Übersicht aller 98 mit dem Qualitätssiegel „Geprüfte Qualität” zertifizierten Unternehmen in den Kategorien Tourismusorte, Beherbergungsbetriebe, Gastronomiebetriebe und Erlebnispartner sorgen bei den Gästen für den notwendigen Überblick über qualitätsgeprüfte Angebote. Auf einer Doppelseite zum Thema „Familienurlaub für alle” werden geeigneten Ausflugsziele für Mobilitäts- und Sehbehinderte vorgestellt, und in den Listeneinträgen haben Betriebe ihre Angebote für Mobilitäts- und Sehbehinderte
gekennzeichnet.
Mehr Informationen unter www.auf-nach-mv. de/familie.

(aus dem “Märker” vom 14./15.08.2010)
Gefeiert werden sollen 20 Jahre Stadtsanierung und 675-jähriges Bestehen der Stadt
Zwei Jubiläen verbindet die Stadt Rheinsberg, wenn es am 21. August heißt, “Rheinsberg erstrahlt”. Gefeiert werden 20 Jahre Stadtsanierung und das 675-jährige Bestehen der Kommune.
“Rheinsberg erstrahlt” ist ein Projekt des Aktionskünstlers Petermichael Metzler. Er hat deutschlandweit schon eine Reihe ähnlicher Vorhaben gestaltet. Stets geht es um farbiges Licht, das Bauten oder Gebäudeensembles umhüllt. Selbst Menschen, die seit Jahrzehnten in dem auf diese Art verzauberten Ort leben, werden noch zum Staunen gebracht. In der Prinzenstadt werden mehrere architektonische Ensembles sowie ingesamt 15 repräsentative Gebäude und Denkmale in ein laut Künstler “grandioses Licht” gehüllt.
Die Innenstadt erscheint, gleich einer Fata Morgana, für diesen Abend auf eine ganz neue strahlende Art. Auf dem Kichplatz treten Musikgruppen, Chöre und Orchester auf. Eine Lesung in der St. Laurentiuskirche wird sich dem Schaffen Theodor Fontanes widmen. Per Großbildprojektion werden historische Stadtansichten auf einen Hausgiebel neben der Kirche pjojiziert.
Ein kleines, aber feines Feuerwerk in den Wappenfarben Rheinsbergs, Rot und Weiß beendet gegen Mitternacht den außergewöhlichen Abend.

Der Eintritt ist zu allen Aktionen frei.
Finanziert wird das lichintensive Ereignis aus den Töpfen der Denkmalpflege. In den vergangenen 20 Jahren wurden in der Rheinsberger Innenstadt viele Häuser und Straßen saniert. Vieles sieht nun wieder wie vor mehreren hundert Jahren aus. Bausünden aus DDR-Zeiten, wie das frühere Kulturhaus der Kernkraftwerker an der Lagen Straße, sind längst abgerissen.
Etliche Hauseigentümer konnten von Fördermitteln profitieren. Noch ist die Sanierung der Innenstadt nicht abgeschlossen. Jahre werden vergehen, ehe es soweit ist.
Weitere Informationen und Buchungen von Unterkünften in Rheinsberg hier.

Auszug von Claus-Dieter Spey aus dem Magazin für Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern “Das blaue Paradies”:
Große Rundtour zwischen Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern
Der Tipp eines Bootsmannes im Müritzhafen Rechlin klang nach Seemannsgarn. “Steckt euch für alle Fälle ein Taschenmesser ein”, rief er zur Besatzung eines gerade ausgeliehenen Hausbootes. Die beiden Frauen und Männer sahen sich etwas verdutzt an. Schließlich wollten sie nicht zu einer Fahrt durch den Urwald aufbrechen, sondern nur einige Etappen der Großen Rundtour “Blaues Paradies” genießen.
Diese zieht sich im großen Kreis durch die schönsten Reviere Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns zwischen Berlin, Potsdam, Brandenburg an der Havel Havelberg, Plau am See, Waren (Müritz), Fürstenberg, Liebenwalde und über Oranienburg wieder zurück nach Berlin.
Wer will, kann auf der rund 570 Kilometer langen, drei bis vier Wochen dauernden Tour ein faszinierendes Wechselspiel aus ursprünglicher Natur, romantischen Wasserstraßen und unterhaltsamen Landgängen erleben.
In dieser schönen Umgebung sollten Taschenmesser jedenfalls nicht zum Einsatz kommen, glaubte die in Rechlin gestartete Besatzung. Am Anfang klappte alles wunderbar. Zwar verschwand schon am Abend des ersten Tages an Bord der sorgsam ausgearbeitete Zeitplan in der Schublade. denn rasch bestimmten nur noch verträumte Buchten, der Lauf der Sonne oder verführerisch duftende Räucheröfen der Fischer am Wegesrand die Abläufe. Während die Frauen das Deck als Sonnenbank eroberten, kamen die Männer immer besser mit dem Hausboot zurecht. Selbst die anfangs als Herausforderung betrachteteten Schleusenfahrten klappten immer besser.
Schleusungen mit Hindernissen
Irgendwann machte sich Routine breit. In einer Schleuse in der Havelregion lief zunächst alles wie am Schnürchen. Tor auf, Einfahrt, Festmachen der Seile an den Pflöcken der Schleusenwand und Warten auf das Absenken. Mit einer benachbarten Bootsbesatzung entspann sich ein reger Austausch über die vielen Erlebnisse unterwegs. Mitten in der Schwärmerei nahm das Unheil seinen Lauf. Niemand kümmerte sich um das nachgeben der Seile entsprechend des sinkenden Wasserstandes. der Schleusenwärter gestikulierte zwar aufgeregt, aber da war es auch schon geschehen. Das Hausboot hing buchstäblich an den Seilen, die sich nicht mehr bewegen ließen. Mit jedem weiteren Zentimeter drohte die Bordwand auseinander zu reißen. “Ein Messer, schnell ein Messer”, lauetete das Kommando der Nachbarn. In Windeseile rannte einer der Hobbykapitäne in die Kombüse, raste zurück und konnte im letzten Augenblick das Seil noch durchtrennen. Bis auf einige Schrammen blieb kein ernsthafter Schaden zurück. Fortan steckte aber stets ein Taschenmesser in den Hosen der Besatzung, obwohl so eine Situation auf dem weiteren Törn nie weider auftauchte.
…und dann abschalten, ausspannen, auftanken: Bei uns lässt man den Alltag schnell hinter sich! Vielleicht, weil Wald und Wasser verzaubern, sicher, weil Sie eine interessante Historie und vielseitiges Kulturangebot erwarten, ganz bestimmt aber, weil Gastgeber alles dafür tun, Ihnen unvergesslich schöne Tage zu bereiten.
Kurt Tucholski, dessen 120. Geburtstag wir im Jahr 2010 begehen, setzte mit “Rheinsberg – ein Bilderbuch für Verliebte” der Region 1912 ein unvergängliches Denkmal. Und er schrieb 1931: “Rheinsberg” (Gedicht zum hundertsten Tausend. ” – Bilderbuch…”) ” Natürlich kommt das nie mehr wieder. Allein: es war einmal. (…) Jetzt sind die Andern dran. Nach unsrer Sprache plaudern Liebesleute, (…) So liebt Euch denn (in allen Ehren)! Die Liebe währet ewiglich. Und folgt ihr dieses Büchleins Lehren, und küsst ihr Euch, ihr wölfchen und ihr Clairen – dann denkt an mich.”…Und die “Andern” sollten SIE sein!
Theodor Fontane, der berühmteste Reiseführer der Mark Brandenburg, wird Sie mit seinen “Wanderungen” zu Erinnerungsstätten und Schauplätzen des geistigen Lebens leiten. “Lustwandeln” Sie mit ihm im Schloss Rheinsberg, in dem der alte spätere Friedrich II. (der “Alte Fritz”) nach seinen eigenen Worten die “vier glücklichsten Jahre seines Lebens” verbrachte. Lernen Sie den “Musenhof” kennen, den sein Bruder Heinrich gründete. Lassen Sie sich begeistern von den Aufführungen der Bundes- und Landesmusikakademie im Schlosstheater Rheinsberg oder dem 20. Jahr des internationalen Festivals für junge Opernsänger “Kammeroper Schloss Rheinsberg” im historischen Heckentheater. Unvergessliche Programme für Musik- und Opernliebhaber mit klassischen oder modernen Klängen werden Sie erfreuen.
Quelle: Ruppiner Anzeiger
Das erste barrierefreie Hotel ist Ziel vieler Gäste europäischer Staaten. Die Stadt einschließlich Schloss Rheinsberg haben sich der Aufgabe gestellt, Besucher barrierefrei zu empfangen. Rheinsberg ist seit 1762 auch eine Stadt der Keramik – zwei Manufakturen mit Austellungsräumen und der jährlich am 3. Aprilwochenende stattfindende “Keramik- und Kunsthandwerkermarkt” und der am 2. Oktoberwochenende stattfindende “Töpfermarkt” mit jeweils 70 Kunsthandwerkern und Keramikern sind allein eine Reise wert. Das Best Western Premier Marina Wolfsbruch gehört mit seinem Flair nicht nur für Wassersportler zu einem der schönsten Ziele im Naturpark “Stechlin-Ruppiner Land” und im Norden Brandenburgs.
Gehobene Hotels mit ausgezeichneter Küche für den Gourmet, aber auch kleine Pensionen und Gaststätten mit einer preiswerten Gastronomie und viele gastfreundliche Privatvermieter erwarten Sie in der Region. Ob Sie radeln oder wandern, segeln oder surfen, ob Sie baden, angeln, reiten, campen, mit Buggy oder Husky unterwegs sein wollen oder einmal eine romantische “Mondscheinfahrt” erleben möchten – an der Rheinsberger Seenkette erholt sich jeder auf seine Art!
Bewegtbilder sollen Gäste mobiler machen
Neuer Multimedia-Kanal gibt Tipps für Touristen sowie für potenzielle Urlauber
Mit einem groß angelegten Multimedia-Projekt, das Internet- und Fernseh-Service verbindet, möchte Mecklenburg-Vorpommern touristisch noch stärker auf sich aufmerksam machen sowie Urlaubs- und Tagungsgäste vor Ort über Veranstaltungen und Sehenswertes informieren. Das vom Landestourismusverband federführend begleitete und von der Rostocker Mediadock GmbH umgesetzte Projekt mv-tourist.tv besteht zum einen aus einem TV-Magazin für Hotels und zum anderen aus der Internetpräsentation von 100 variabel einsetzbaren Info-Filmen über die Hauptthemen und -regionen des Urlaubslandes. „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir uns ständig weiterentwickeln und attraktive Angebote schaffen. Über mv-tourist.tv schaffen wir ein Angebot, mit dem wir im Internet und in den Hotels einen neuen Service anbieten werden“, erklärte Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, zu dem über sein Ressort geförderten Projekt. Der Gast werde direkt angesprochen, Freizeitangebote wahrzunehmen, seinen Aufenthalt auszudehnen und wiederzukommen.
Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes, ergänzte: „Urlauber erhalten Tipps, die ihren Aufenthalt bereichern, und potenzielle Gäste des Landes können sich über Ausflugsziele, Geschichte, Kultur und Architektur informieren. Dabei kommt alles aus einer Hand und trägt eine Handschrift.“ Fischer unterstrich die immer größere Relevanz von Internetangeboten und Videoplattformen: Mehr als die Hälfte der Deutschen nutze das Internet zur Urlaubsplanung, bereits 15 Prozent informierten sich auf Videoplattformen. „Indem wir sowohl die Menschen ansprechen, die den neuen Medien zugewandt sind, als auch diejenigen, die sich auf traditionellem Wege informieren, erreichen wir mit einem Instrument die ganze Bandbreite unserer Gäste und eine neue Qualität im Marketing“, sagte Fischer.
Hotels können zwischen Standardvariante und eigenem TV-Programm wählen
Für das allen Hotels und Touristinformationen in Mecklenburg-Vorpommern bei Beteiligung an den Anschlusskosten zur Verfügung stehende TV-Magazin wird für jeden Wochentag eine einstündige Sendung produziert, die im Hausnetz als Schleife läuft. Während sich die touristischen Infofilme nach einer Woche wiederholen, werden Veranstaltungs- und Kulturtipps sowie Wettervorhersagen täglich aktuell eingespielt. Dabei geht das moderierte Magazin auf die regionalen Besonderheiten im Umfeld der einzelnen Hotelstandorte ein. Über diese Grundversorgung hinaus können Hotels gegen Bezahlung auch ein auf das Haus zugeschnittenes Programm beziehen, in das eigene Beiträge und Moderationen eingespeist werden können. Als erstes Hotel in Mecklenburg-Vorpommern testete das Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde mv-tourist.tv. Mittlerweile sind fünf weitere Hotels in Rostock im Probelauf angeschlossen. „Das Angebot unterstützt uns bei der Gästebetreuung. Wir schaffen damit einen Mehrwert an Informationen über unser Haus und die Region für unsere Gäste“, erklärte Direktor Guido Zöllick.
100 vielseitig einsetzbare Filmbeiträge werden produziert
Als Grundlage für das TV-Magazin dienen 100 rechtefreie Filmbeiträge, die derzeit erstellt und anschließend auf der Internetseite des Tourismusverbandes dargestellt werden. Mit den vielfältig einsetzbaren Kurzfilmen soll Besuchern eine lebendige Vorstellung von Mecklenburg-Vorpommern und möglichen Urlaubsaktivitäten gegeben werden. Der Tourismusverband möchte die Filme neben dem Internet auch auf Messen und Präsentationen nutzen. Möglich ist zudem die Weitergabe an Interessierte wie zum Beispiel regionale und lokale Tourismusinstitutionen, Reiseveranstalter oder Regionalsender in Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern. „Durch die rechtefreie Produktion und die Möglichkeit der Weitergabe erhöhen wir die Reichweite der Beiträge beträchtlich“, erklärte Bernd Fischer. Insgesamt liefern sechs in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Produktionsfirmen Beiträge zu.
Bis zum Jahresende sollen alle 100 Beiträge vorliegen. Auf der Internetseite www.auf-nach-mv.de sollen sie bereits ab dem Frühsommer nach und nach zu sehen sein. Das TV-Magazin für Hotels soll nach der Pilotphase in sechs Rostocker Hotels ebenfalls zur Hauptsaison endgültig an den Start gehen. Mehrere Hotels und Touristinformationen haben daran bereits Interesse bekundet bzw. Verträge geschlossen. Ziel der Mediadock GmbH ist es, das Format in rund 100 Hotels im Land zu etablieren. „Die Ausstrahlung des Magazins stärkt die Kundenbindung, denn je mehr ein Gast über sein Hotel und seine Urlaubsregion erfährt, desto stärker identifiziert er sich damit“, erklärte Mediadock-Geschäftsführer Thomas Böhm.

Rheinsberg (dpa) – In den 1950er Jahren jagte er noch überall in Deutschland: der baumbrütende Wanderfalke (Falco peregrinus). Dann wurden dem Greifvogel in den 70er Jahren neuartige Pestizide zum Verhängnis und die vormals große Population starb komplett aus.
Dass heute in Brandenburg und Mecklenburg wieder 32 Paare brüten, ist der landesübergreifenden Zusammenarbeit von Naturschützern, Förstern und Behörden zu verdanken. Der Bestand gilt als einmalig in Mitteleuropa.
Vor 20 Jahren, 1990, wilderten der Arbeitskreis Wanderfalkenschutz und die Naturschutzstation Woblitz (heute Landesumweltamt Brandenburg) im Norden Brandenburgs die ersten drei Wanderfalken aus, die aus einer Gefangenenzucht stammten. 1996 war die erste Brut in freier Wildbahn erfolgreich. Heute lebt der Großteil der wiederangesiedelten Vögel in Brandenburg, etwa ein Drittel in Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer Fachtagung (noch bis Sonntag) mit Teilnehmern aus sechs Ländern in Rheinsberg ist das Wiederansiedlungsprogramm abgeschlossen.
«Wir gehen davon aus, dass sich die Population nun selbst erhalten kann», sagte der Leiter der staatlichen Vogelschutzwarte Nennhausen, Torsten Langgemach, am Samstag. Die für das Aussterben verantwortlichen Gifte sind heute verboten. Von nun an kümmern sich die örtlichen Förster um den Horstschutz. Alle Jungfalken sind beringt und werden auch weiterhin beobachtet.
«Dass es gelungen ist, eine Art wiederanzusiedeln, die komplett ausgestorben war, ist gerade im Jahr der Biodiversität ein großer Erfolg», stellte Langgemach fest. Das Prozedere war aufwendig: Bis 2009 wurden insgesamt 584 junge Wanderfalken freigelassen. In Gehegen auf hohen Kiefern konnten sie sich an ihre Umgebung und die spezielle Lebensweise von Baumbrütern gewöhnen. Später wurden Jungtiere wildlebenden Paaren zur Adoption gegeben.
Eingebunden waren Auswilderungsstationen in Mecklenburg, Brandenburg sowie Sachsen-Anhalt. Die meisten Jungfalken kamen aus Gefangenschafts-Nachzuchten, weiterer Nachwuchs wurde aus gefährdeten Gelegen in Bauwerken geborgen. Der Wanderfalke ist fast überall auf der Welt vertreten. Für das mittel- und osteuropäische Flachland typisch ist die auf Bäumen brütende Art; normalerweise brüten die Vögel auf Felsen oder – wie in der Tundra – auf dem Boden.
Dies ist der Titel einer Sonderausstellung vom 15.04.2010 bis 15.07.2010 im Brandenburgischen Forstmuseum in Fürstenberg / Havel.
Die aktuelle Darstellung über die “8 Brandenburger Wölfe“ wurde vom Naturparkhaus Niederlausitzer Heidelandschaft erarbeitet. Das Forstmuseum ist der 2. Ort dieser Wanderausstellung im Land Brandenburg. Wir laden Sie alle zu der Sonderausstellung und den Begleitveranstaltungen ein.