News aus Brandenburg
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Archiv für die Kategorie „Wassersport“

Sportboote dürfen künftig bis 15 PS ohne Führerschein gefahren werden.

Diese Regelung trat bereits im Oktober letzten Jahres in Kraft. Mit Beginn der Wassersportsaison 2013 kann diese Liberalisierung der Führerscheinregelung erstmals in der Praxis umgesetzt werden. Die Neuregelung gilt für alle Personen ab 16 Jahre, auf allen Bundeswasserstraßen mit Ausnahme des Rheins und im Binnenbereich bis zu einer Bootslänge von 15 Metern. Bislang waren Boote bis zu 5 PS führerscheinfrei.

Diese Neureglung dürfte insbesondere für Neueinsteiger interessant sein und mehr Menschen dem Wassersport näher bringen.
Yachthafen Marina Wolfsbruch

Charterschein schon seit einigen Jahren erfolgreich

Charterboote bzw. Hausboote sind schon längere Zeit von der Führerscheinpflicht ausgenommen. Hier gelten die Bestimmungen für den sog. Charterschein, bei dem es eine ca. dreistündige, detaillierte Einweisung für das gecharterte Boot gibt. Für die Mietdauer des Hausboots kann ohne Bootsführerschein gefahren werden. Bei einer erneuten Anmietung ist allerdings ein neuer Charterschein nötig.

Hafenmeister der Marina Wolfsbruch

Michael Eichler, Hafenmeister der Marina Wolfsbruch in Kleinzerlang, sieht der Neuregelung gelassen entgegen: “Unsere Motorboote für Tagesausflüge haben ohnehin nicht mehr als 5 PS. Außerdem gibt es im Rheinsberger Seengebiet bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 6 km/h im Kanal und bis zu 25 km/h auf den Seen.”

Stellungnahme vom ADAC

Der ADAC begrüßt in einer Stellungnahme die Neuregelung der Führerscheinpflicht: “Die im europaweiten Vergleich hohen Hürden in Deutschland werden abgebaut.” Da die Sicherheit auf dem Wasser höchste Priorität Gleichzeitig fordert der ADAC u.a. die Einführung einer Unfalldatenbank, um nach drei Jahren die Neuregelung angemessen prüfen zu können.

In einem Interview im Magazin Seenland erläutert Dr. Steffen Häbich, Leiter des Bereichs Wassertouristik und Sportschifffahrt des ADAC, seine Sicht zur Neuregelung der Führerscheinpflicht für Sportboote auf den deutschen Gewässern.

Hafenreiseführer für Urlaub auf dem Hausboot erschienen

 

Wenige Wochen vor dem Start der Sommerferien bringt der Berliner Seenland-Verlag einen Spezialreiseführer für Bootstouristen in der Mecklenburgischen Seenplatte heraus. Das 168-seitige Buch des Reisebuchautors Robert Tremmel richtet sich vor allem an Hausbootfahrer und antwortet auf die Frage: Wo ist es am schönsten – wo lohnt es sich, mit dem Boot anzulegen? Das hochwertige, mit Farb- und Luftaufnahmen bebilderte Sonderformat im Hardcover präsentiert sich als ästhetisches Seenplatten-Kompendium und praktisches Archiv für Hafentipps und Landgänge.

 

Tipps für besonders attraktive Häfen

Unter den verzeichneten Liegeplätzen, die das führerscheinfreie Charterrevier der Seenplatte vollständig abdecken, werden 40 Gaststege als besonders attraktiv hervorgehoben. Die meisten der insgesamt 130 Häfen des Reiseführers sind ausführlich mit Foto, Hafenplan und Text beschrieben. Das Ambiente und die Hafenausstattung lassen sich intuitiv auf einen Blick erfassen. Die Hafenskizzen helfen unerfahrenen Skippern, sich mit dem Zielhafen vertraut zu machen. Wie liegen die Stege und wo machen die Gastboote fest – ortspezifisches Wissen, das die Sicherheit eines Chartertörns erhöht.

 

Tatsächliche Kosten im Vergleich für 130 Liegeplätze

Eine Planungshilfe, die an der Urlaubspraxis orientiert ist, bieten die Details zur Versorgung am Steg und genau aufgeschlüsselte Preise für Liegegebühren und die Nutzung der Hafeneinrichtungen. Das Register ermöglicht den schnellen Preis-Leistungs-Check für Crews und Boote in verschiedenen Größen. Alle Häfen sind somit vergleichbar und transparent bezüglich der tatsächlichen Hafenkosten für Bootsurlauber.

 

Vorschläge für individuelle Privatkreuzfahrten

Mit vielen stimmungsvollen Bildern und einfach zu verstehenden Revier-, Stadt- und Hafenkarten können Freizeitkapitäne die Route nach den Interessen der Crew festlegen. Das Buch liefert alle Informationen für die individuelle Privatkreuzfahrt und ein abwechslungsreiches Marina-Hopping. Die 40 Hafen-Empfehlungen unterstreichen verschiedene Aspekte. Als Liegeplatz-Tipps sind sie Wegweiser zu Badefreuden, Naturerlebnissen, Promenadengängen, frischem Fisch, Kultur, Wellness oder besonders ansprechenden Hafenambienten.

 

Reiseführer für Landgänge in der gesamten Seenplatte

Das weitverzweigte Wasserwanderrevier Mecklenburgs und Brandenburgs ist in 15 Kapitel dargestellt. Jeder der Buchteile startet von einem der markanten Hafenorte in der Seenplatte und beschreibt dessen Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Für Landgänge werden ausgewählte Restaurants in Hafennähe empfohlen sowie zahlreiche Adressen und touristische Servicedaten bereitgestellt – vom Arzt bis zum Wochenmarkt. Der Hafenreiseführer zielt damit weit über die Beschreibung von Liegeplätzen hinaus und will die Leser auf ihrer Reise durch die Gewässer zu den lokalen Highlights leiten.

 

 

 

Robert Tremmel:

Hafenführer für Hausboote, Die schönsten Häfen und Liegeplätze.

SD Media Services, 29,90 EUR, ISBN: 978-3-9813479-8-2

168 Seiten, Hardcover, 222 farbige Abbildungen darunter 16 Luftbilder,
74 Hafenskizzen, 21 Stadtpläne, vier Revierkarten mit allen Bootstanksstellen, Entsorgungsstationen und Schleusen.

Erwerben können Sie das Buch bei uns in der Marina Wolfsbruch, im Buchhandel oder direkt bei www.ferienwissen.de.

 

Der Autor:

Der Berliner Reisejournalist Robert Tremmel, geb. 1979 in Eisenhüttenstadt, ist auf führerscheinfreien Hausboottourismus spezialisiert. Er studierte Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Geschichte an den Universitäten Greifswald und Aberdeen und war als Chefredakteur für mehrere Reisezeitschriften tätig. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Reportagen über Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Zur Recherche des Hafenführers war Tremmel für ein Jahr mit Notizblock und Kamera zu Wasser, Land und Luft unterwegs und besuchte dabei mehr als 250 Häfen.

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim lesen und studieren.

 

 

 

Wir haben für Sie die beliebtesten Ausflugsziele unserer Gäste rund um die Mecklenburgische Seenplatte zusammen getragen. Diese Ausflugsmöglichkeiten sind für die ganze Familie geeignet.

 

 

1. Boote und Meer

Für kleine Boote und große Yachten.

Die am Kleinen Pälitzsee, der Wasserstraße zwischen Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern, gelegene Marina “Boot und Mehr” ist als Anlegerhafen bei vielen Skippern und Freizeitkapitänen sehr beliebt. Viele nette Leute aus aller Herren Länder sorgen für eine ausgelassene Stimmung. Am Morgen erwacht man mit dem Duft frischer Brötchen und dem Rascheln der neuesten Tageszeitung.

 

 

 

 

 

 

 

2. Schloss Rheinsberg

 

Wie kein anderes Schloss besticht Rheinsberg durch seine malerische Lage am Grienericksee. Hier verbinden sich Natur, Architektur und Kunst zu einem harmonischen Ensemble. Zahlreiche Kunstwerke schmücken die Räumlichkeiten des Schlosses und laden zu einer Reise in die Zeit des 18. Jahrhunderts ein. Im Schloss befindet sich zudem die Tucholsky – Gedenkstätte. Führungen durch das Schloss inklusive Literaturmuseum als auch durch den Schlosspark sind ganzjährig möglich.

 

 

 

 

3. Müritzeum

Haus der 1000 Seen

Entdecken Sie im NaturErlebnisZentrum in Waren (Müritz) Deutschlands wasserreichste Landschaft und das größte Aquarium für einheimische Süßwasserfische. Das Müritzeum ist ein modernes multimediales NaturErlebnisZentrum. Faszinierend, unterhaltsam und informativ präsentiert es die Region rings um die Müritz – für Jung & Alt gleichermaßen gut geeignet. Hier kann man bei jedem Wetter Spaß haben, entspannen, experimentieren, lernen, träumen, Heimat erleben sowie über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft staunen.

 

 

 

 

 

4. Fischerhof in Canow 

Wenn Sie auf der Suche nach Ruhe und Entspannung sind, die Umgebung und die fast unberührte Natur erkunden wollen, per Rad, Boot oder in Ihren Wanderstiefeln, wenn Sie das Angeln lieben und die Ruhe auf einem der zahlreichen Seen genießen wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 . Campingplatz Eckernkoppel

Der Campingplatz befindet sich in traumhafter Lage direkt am Tietzowsee, umgeben von der Rheinsberger Seenlandschaft eine Stunde von Berlin entfernt. Abseits vom Großstadtleben empfängt Sie der natürliche Reiz der Landschaft zu einem bezaubernden Erholungsurlaub. Ideal gelegen zum Wasserwandern und Paddeln. Behindertengerechte Anlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Ausflugstipps finden Sie hier.

Auch in diesem Jahr feiert die Reederei Halbeck den traditionellen Saisonauftakt in Rheinsberg. Eine gute Gelegenheit, um Rheinsberg mit seinen vielen Seen an diesem Wochenende zu erkunden.

Die schönsten Seite des Ruppiner Land sehen und erleben Sie von der Wasserseite! Einmalig in ganz Europa – über 70 Seen durchziehen allein die Rheinsberger Region, die wiederum durch Kanäle miteinander verbunden sind. Eine faszinierende Idylle die jeder ohne Schleusen entdecken kann.

Mehr Informationen zum Saisonauftakt finden Sie unter:

http://www.schifffahrt-rheinsberg.de/de/schifffahrt/saisonauftakt.html

Törn auf dem Hüttenkanal bei der Marina Wolfsbruch

Vom 16. bis 18. Juli 2010 treffen sich die weltbesten Wakeboarder und Wakeskater am Reitbahnsee in Neubrandenburg. Erstmals seit der Weltmeisterschaft 2001 finden die IWWF Wakeboard Worlds 2010 wieder in Deutschland statt. Dazu werden mehr als 200 Sportler in der Vier-Tore-Stadt erwartet. Gefahren wird in den Kategorien Boys, Girls, Junior Ladies, Junior Men, Masters, Open Ladies und Open Men. Zuschauer können das Treiben vom Seeufer aus sehr gut beobachten. Neben den Wettkämpfen erwartet die Besucher am 17. und 18. Juli 2010 ein buntes Abend- und Rahmenprogramm. In Deutschland gibt es über 300.000 aktive Wakeboarder; das Land gilt als führend im Cable Wakeboarden. Die Wasserskianlage in Neubrandenburg ist abseits der WM täglich zwischen 10.00 und 20.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter: www.wakeboard-worlds.com

Eberswalde (dpa) – Mit Beginn des Sommers können die zwölf automatischen Schleusen im Land Brandenburg länger genutzt werden.

Schleuse Wolfsbruch in Kleinzerlang

© dpa
Andrang an der Schleuse Kleinzerlang: Mit Beginn des Sommers können Schiffe länger unterwegs sein.
Der Betrieb in Deutschlands verkehrsreichster Gewässerlandschaft im Norden Brandenburgs und Süden Mecklenburg-Vorpommerns werde um zwei Stunden verlängert, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde am Dienstag mit. Die Schleusen seien von 7.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. „Wir machen Schifffahrt möglich, solange nicht infolge extremer Trockenheit die vorgenannten Zeiten vorübergehend eingeschränkt werden müssen“, heißt es. Mit längeren Betriebszeiten solle der Stau in den Sportbootrevieren etwas abgebaut werden.