Artikel-Schlagworte: „Ruppiner Land“
1. Uckermärkische Bühnen: Sans, Souci. 
Termine: 11.05.2012 | 19:30
Ein heiteres Spiel um Leben und Tod Friedrich des Großen Buch und Regie: Susanne Ebert URAUFFÜHRUNG
Der Vorhang hebt sich für ein merkwürdiges Trio: Friedrich II., seine Lieblingsschwester Wilhelmine und den Tod. Dieser wartet am Sterbebett des großen Fritzen auf seine Seele, um sie in die Hölle zu verfrachten. Doch der himmlische Engel Wilhelmine (die schon 30 Jahre tot ist) tritt ihm entgegen. Zähneknirschend gewährt der Tod den Geschwistern eine Frist mit der Auflage, einige Stationen ihres Lebens noch einmal durchzuspielen, um vielleicht gewisse private, aber auch politische Entscheidungen zu korrigieren. Eine Komödie voll musikalischen Esprits, philosophischer Witzeleien und handfester Streitereien nimmt ihren Lauf.
Preise: 10,25 Euro
Veranstaltungsort:
Uckermärkische Bühnen Schwedt – intimes theater
Berliner Straße 46/48 16303 Schwedt
Tel: +49 (0)3332/538 111 Fax: +49 (0)3332/538 119
Email: mail(at)theater-schwedt.de
Webseite: http://www.theater-schwedt.de
2. 21. Rheinsberger Symposion zur fridericianischen Zeit
Termine: 12.05.2012 | 19:30
Mit Vorträgen über Friedrich den Großen und einem Konzert mit Werken von Friedrich im Foyer des Schloßtheaters Rheinsberg
Veranstaltungsort
Schloßtheater
Schloß Rheinsberg, 16831 Rheinsberg
Info/Kontakt
Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V.
Marstall 1 16831 Rheinsberg
Tel: 033931-7260 oder 033931-39007
Webseite: http://www.kunstverein-rheinsberg.de
3. Das Oderbruch als friderizianische
Kulturlandschaft”
Termine: 19.05.2012 | 19:00 - 21:00
Zu den größten Kolonisationslandschaften aus friderizianischer Zeit gehört das Oderbruch. Vor seiner Trockenlegung wohnte in dieser siedlungsfeindlichen Landschaft, die zweimal im Jahr mehr oder weniger stark überschwemmt wurde, eine zu den „Oderwenden“ gerechnete Bevölkerung, die bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts an ihrer slawisch geprägten Sprache und Kultur festhielt. Zwischen 1747 und 1753 wurde diese Landschaft durchgreifend trockengelegt und danach mit außerpreußischen Kolonisten in 40 Dörfern neu besiedelt. Diese neuen Siedler und ihre Nachkommen haben aus dem hochwassergefährdeten Oderbruch eine blühende Agrarlandschaft gemacht, die bis heute fortbesteht. Referent: Dr. Reinhard Schmook Im Anschluss an den Vortrag führt der Referent die Gäste durch die neue Sonderausstellung im Schloss. Besondere Anmeldung ist nicht erforderlich.
Preise: 5,00 Euro
Veranstaltungsort
Teehäuschen/Schloss Freienwalde
Rathenaustraße 3 16259 Bad Freienwalde (Oder)
Tel: +49 (0)3344/3407 Fax: +49 (0)3344/300518 Email: schlossfreienwalde(at)kulturmol.de
Webseite: http://www.schloss-freienwalde.de
4. “L`Homme Machine – Der Maschinenmensch”
Termine: 25.05.2012 | 20:00
MULTIMEDIALE SZENISCHE AKTION VON GEORG KATZER – FASSUNG 2012 La Mettrie, Philosoph und Leibarzt Friedrich II. hatte beim Sezieren die Seele nicht gefunden und dachte sich den Menschen als eine, wenn auch sehr komplizierte Maschine. Georg Katzers multimediale szenische Aktion wurde als Auftragswerk der Musikakademie Rheinsberg in der Eröffnungsspielzeit des wiedererbauten Schlosstheaters uraufgeführt und ist die bisher erfolgreichste Uraufführungsproduktion der Musikakademie mit Gastspielen in Dresden, Bonn und beim Rossini Festival Bad Wildbad. Ein Gastspiel ist 2012 für München geplant. Georg Katzer montiert aus Originaltexten La Mettries eine hintergründig provokative Textfolge, die die Durchdringung des Lebens mit Technik thematisiert und mit eben diesen technischen Mitteln, einem hochvirtuos sprechenden und szenisch agierenden Kontrabassisten, Musikern und Darstellern sinnlich erfahrbar werden lässt.
Preise: 18,00 Euro ermäßigt: 15,00 Euro
Veranstaltungsort
Musikakademie Rheinsberg
Schlosstheater Rheinsberg 16831 Rheinsberg
Tel: +49 (0)33931-721-0 Fax: +49 (0)33931-721-13
Email: info(at)musikakademie-rheinsberg.de
Webseite: http://www.musikakademie-rheinsberg.de
5. 300 Flöten für Friedrich
Musikakademie Rheinsberg
Schlosspark Rheinsberg 16831 Rheinsberg
Tel: +49 (0)33931-721-0 Fax: +49 (0)33931-721-13
Email: info(at)musikakademie-rheinsberg.de
Webseite: http://www.musikakademie-rheinsberg.de
Weitere Veranstaltungen im Mai zu “Friedrich 300″ finden Sie unter:
http://friedrich300.eu/veranstaltungskalender-tmb/mai-2
http://www.musikakademie-rheinsberg.de
Viel Sparß beim erleben!
Wir haben für Sie die beliebtesten Ausflugsziele unserer Gäste rund um die Mecklenburgische Seenplatte zusammen getragen. Diese Ausflugsmöglichkeiten sind für die ganze Familie geeignet.

Die am Kleinen Pälitzsee, der Wasserstraße zwischen Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern, gelegene Marina “Boot und Mehr” ist als Anlegerhafen bei vielen Skippern und Freizeitkapitänen sehr beliebt. Viele nette Leute aus aller Herren Länder sorgen für eine ausgelassene Stimmung. Am Morgen erwacht man mit dem Duft frischer Brötchen und dem Rascheln der neuesten Tageszeitung.
Wie kein anderes Schloss besticht Rheinsberg durch seine malerische Lage am Grienericksee. Hier verbinden sich Natur, Architektur und Kunst zu einem harmonischen Ensemble. Zahlreiche Kunstwerke schmücken die Räumlichkeiten des Schlosses und laden zu einer Reise in die Zeit des 18. Jahrhunderts ein. Im Schloss befindet sich zudem die Tucholsky – Gedenkstätte. Führungen durch das Schloss inklusive Literaturmuseum als auch durch den Schlosspark sind ganzjährig möglich.
Haus der 1000 Seen
Entdecken Sie im NaturErlebnisZentrum in Waren (Müritz) Deutschlands wasserreichste Landschaft und das größte Aquarium für einheimische Süßwasserfische. Das Müritzeum ist ein modernes multimediales NaturErlebnisZentrum. Faszinierend, unterhaltsam und informativ präsentiert es die Region rings um die Müritz – für Jung & Alt gleichermaßen gut geeignet. Hier kann man bei jedem Wetter Spaß haben, entspannen, experimentieren, lernen, träumen, Heimat erleben sowie über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft staunen.
Wenn Sie auf der Suche nach Ruhe und Entspannung sind, die Umgebung und die fast unberührte Natur erkunden wollen, per Rad, Boot oder in Ihren Wanderstiefeln, wenn Sie das Angeln lieben und die Ruhe auf einem der zahlreichen Seen genießen wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig.

Der Campingplatz befindet sich in traumhafter Lage direkt am Tietzowsee, umgeben von der Rheinsberger Seenlandschaft eine Stunde von Berlin entfernt. Abseits vom Großstadtleben empfängt Sie der natürliche Reiz der Landschaft zu einem bezaubernden Erholungsurlaub. Ideal gelegen zum Wasserwandern und Paddeln. Behindertengerechte Anlagen.
Weitere Ausflugstipps finden Sie hier.

Friedrich der Große gilt seit jeher als eine der facettenreichsten Personen der deutschen Geschichte. Anlässlich des 300. Geburtstags „des alten Fritz“ gibt es zahlreiche Veranstaltungen für Augen und Ohren, denn er war nicht nur ein großer deutscher König, Feldherr und Philosoph, er war auch überaus musikalisch. Die klassische Musik und hier insbesondere die Querflöte hatte es ihm angetan. In Rheinsberg, der Ort, in dem Friedrich der Große nach eigenen Angaben seine schönsten Jahre verbrachte, ehrt ihn mit zahlreichen Veranstaltungen zu seinem 300. Geburtstag.
Hier eine kleine Auswahl:
- Am Pfingstsonntag (27.Mai) sorgen 300 Flötisten bei „300 Flöten für Friedrich“ im Schlosspark Rheinsberg für ein Klangspalier vom Gartenportal bis zum Schlosshof.
- Vom 4. August bis 28. Oktober 2012 können Sie im Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg die Ausstellung „Friedrich ohne Ende“ besichtigen. In Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und dem Kunst- und Kulturverein wird ein Teil der Ausstellung, eine Reflektion der Kronprinzenzeit, ihn als Bauherrn, Ehegatten und Visionär zeigen. Die ungebrochene Bedeutung Friedrichs für Rheinsberg wird im zweiten Teil dem Besucher nahegebracht.
- Am 20., 21. Juli, / 24., 25. Juli, / 27., 28. Juli, wird es im Schlosstheater Rheinsberg die Neuinszenierung der Oper „Kronprinz Friedrich“ geben, deren Uraufführung die Kammeroper Schloss Rheinsberg vor zwölf Jahren eröffnete.
Damit Sie alle Ausstellungen und Veranstaltungen im Rahmen von „Friedrich 300“ im Auge behalten haben wir hier einige Links zusammen gestellt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sehen und Hören.
www.rheinsberg.de/de/tourismus-kultur/veranstaltungen/friedrich300.html
www.musikakademie-rheinsberg.de/de/schlosstheater.html
www.musikakademie-rheinsberg.de
www.facebook.com/#!/pages/Friedrich300/142236975873542
„Ich bin die halbe Welt durchzogen und suchte Glück …“
Zum 150. Mal jährt sich in diesem Jahr die Erstausgabe der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von Theodor Fontane. Eine Wanderung auf den Spuren des Dichters soll zum Tag des offenen Denkmals am 11. September den Spuren des Dichters folgen, der im Abschnitt „Die Menzer Forst und der große Stechlin“ sehr anschaulich und auf literarisch einfühlsame Weise die Orte Neuglobsow, Dagow, Menz und Köpernitz miteinander verband.
Gemeinsam mit kompetenten Partnern aus der Region werden der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und der Förderverein KulturGutshaus Köpernitz die Tour nachempfinden, deren Schilderung mit nur wenigen Ergänzungen über alle weiteren Auflagen bis heute Bestand behielt. Enden wird die Spurenlese um 15 Uhr im Gutshaus Köpernitz bei Kaffee und Kuchen und einem literarischen Abschluss.
Folgende Wanderungen stehen auf dem Programm:
Zu Fuß:
Start: 10.00 Uhr vor dem NaturParkHaus Stechlin in Menz
Route: Menz-Schulzenhof (Strittmatter-Grab)-Köpernitzer Mühle-Waldfriedhof Köpernitz (historische Grabanlagen)-Gutshaus Köpernitz
Dauer: 4 Stunden (ca. 12 km)
Leitung: Frau Renate und Herr Klaus Fechner, Herr Arno Lisch
Kapazität: 30 Personen
Für die Wanderfreudigen ist der erste Treff bereits in Berlin am Hauptbahnhof – wir erwarten Sie dort! Das preiswerte Brandenburgticket oder das 65* Ticket kann von den Teilnehmern genutzt werden, späteres Zu-steigen (Oranienburg/Gransee) nach Absprache möglich.
Hinfahrt: 8.44 Uhr Berlin Hauptbahnhof RE 5
Start: 10.00 Uhr vor dem NaturParkHaus Stechlin in Menz
Per Rad:
Start: 10.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Discounter Lidl in Rheinsberg
Route: Rheinsberg-Menz (NaturParkHaus Stechlin-Neuglobsow-Dagow (Friedhof)-Altglobsow-Zernikower Mühle (Schlossanlage)-Dollgow (Stritt-matter-Gedenkort)-Köpernitzer Mühle-Gutshaus Köpernitz
Dauer: 4 Stunden (ca. 35 km)
Leitung: Frau Anneliese Thiecke, Herr Dietmar Cuba
Kapazität: 30 Personen
Per Kremser:
Start: 10.30 Uhr vor dem NaturParkHaus Stechlin in Menz
Route: Menz (NaturParkHaus Stechlin)-Dollgow (Strittmatter-Gedenkort)-Köpernitzer Mühle-Waldfriedhof (historische Grabanlage)-Gutshaus Kö-pernitz
Dauer: 3 Stunden (ca. 10 km)
Leitung: Frau Jutta Prignitz, Herr Eberhard Jost
Kapazität: 30 Personen
Für die Rückfahrt zu den abgestellten Fahrzeugen in Menz bzw. zum Bahnhof Gransee steht ein Shuttle zur Verfügung. Radwanderer müssen ihre individuelle An- und Abreise von Rheinsberg planen.
Anteiliger Unkostenbeitrag: 5 EURO pro Person für Wanderer und Kremser,
2 EURO für Radwanderer
Anmeldung: bis 6. September 2011
Fuß-Tour: Frau Renate Fechner 033082 – 40866 oder 0173 – 4496249
Rad- bzw. Kremser: Herr Bernd Donner 033931 – 37855
Rheinsberg im Norden des Ruppiner Lands und im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
In der Fotogalerie “Rheinsberg” auf Flickr finden Sie einige tolle Aufnahmen und interessante Motive aus und um Rheinsberg.
Für einen Tag können Touristen in Neuruppin jetzt ein außergewöhnliches Erlebnispaket buchen. Dieses Angebot besteht aus Radeln, Paddeln und einer Bootspartie.
Der erste Eindruck täuscht, bei diesen Angebot geht es nicht um den eigentlich Olympia Sport bei denen die Sportler an Ihr Limit gehen. Durch den Zusatz „Für Genießer“ verfliegen alle Bedenken. Der Tag beginnt am Treffpunkt mit der Entgegennahme der Fahrräder. Die Fahrt beginnt mit einer Augenweide. Die Sonne spiegelt das historische Stadtzentrum in den grenzenden Ruppiner See. Dampfer, Flöße und Kanus durchziehen die glatte Oberfläche und viele Vögel ziehen am Himmel ihre Runden. Zwar bietet die Landschaft keine Gletscher oder Almen, aber trotzdem versetzt es die Radler in gute Laune wie auch einst den Dichter Theodor Fontane. „Wer will sagen, wenn er die Ruppiner Schweiz durchwandert, wo ihr Zauber am mächtigsten wirkt“, formulierte der in Neuruppin wirkende Schriftsteller. Die Buchen und Eichen, die Schluchten und die Quellen wirken auch heute noch romantisch.
Nach einer guten Stunde werden die Fahrräder in Stendenitz gegen Kanus getauscht. Über den Zermützelsee wird das Rottstielfließ erreicht, auf dem die Paddler ganz unter sich sind. Kein Motorgeräusch vertreibt die hier verweilenden Reiher oder während der Balz fast senkrecht aus dem Wasser hebenden Haubentaucher. Auch der seltene und farbenprächtige Eisvogel fühlt sich hier wohl, der sich aber nicht jedes Mal den Paddlern zeigt.
Bevor es mit dem Dampfer von der Boltenmühle aus zurück nach Neuruppin geht, bleibt Zeit für einen kleinen Austausch im Grünen bei dem Ausflugsrestaurant Boltenmühle oder für einen kleinen Spaziergang. Die Tour kann auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.
Weitere Informationen zu diesem Ausflugsangebot erhalten Sie telefonisch unter: 0331/2004747 oder im Internet.
Weitere Fotos zur Region Ruppiner Land:
Mit 10,7 Millionen Übernachtungen sowie 3,9 Millionen Gästen in den Beherbergungsbetrieben des Landes Brandenburg wurde im vergangenen Jahr nach Berechnungen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg das Vorjahresergebnis übertroffen. Gegenüber dem Jahr 2009 wurden 4,8 Prozent mehr Gästeankünfte und 4,3 Prozent mehr Übernachtungen gemeldet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag wie im Vorjahr bei 2,8 Tagen. Der Brandenburg-Tourismus wurde 2010, wie schon in den Vorjahren, von Gästen aus dem Inland dominiert. Aus dem Ausland kamen 8,7 Prozent der Gäste (Vorjahr: 8,3 Prozent). Knapp die Hälfte aller ausländischen Gäste waren aus den Niederlanden, Polen, Schweden, Dänemark, dem Vereinigten Königreich und Norwegen.
Zahlen der Übernachtungen 2010 in den einzelnen Reiseregionen
Seenland Oder-Spree: 2 015 910 (+2,6%)
Spreewald: 1 363 208 (+7,0%)
Ruppiner Land: 1 320 638 (+2,3%)
Fläming: 1 010 797 (+3,1%)
Potsdam: 882 555 (+6,2%)
Havelland: 817 936 (+6,3%)
Uckermark: 808 142 (+1,6%)
Dahme-Seengebiet: 792 855 (+12,1%)
Barnimer Land: 774 344 (+5,9%)
Niederlausitz: 419 582 (+0,4%)
Prignitz: 265 449 (-4,2%)
Elbe-Elster-Land: 218 670 (+3,5%)

Der Kranich
Der Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, ist der einzige Vertreter der Familie der Kraniche (Gruidae) in Nord- und Mitteleuropa. Kraniche bewohnen Sumpf- und Moorlandschaften in weiten Teilen des östlichen und nördlichen Europa, aber auch einige Gebiete im Norden Asiens. Sie nehmen das ganze Jahr über sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung auf. Der Bestand hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen, so dass die Art zur Zeit nicht gefährdet ist.
Die Schönheit der Kraniche und ihre spektakulären Balztänze haben schon in früher Zeit die Menschen fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich Apollon, Demeter und Hermes zugeordnet. Er war ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als „Vogel des Glücks“. In China stand er für ein langes Leben, Weisheit, das Alter sowie die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Auch in Japan ist der Kranich ein Symbol des Glücks und der Langlebigkeit. In der Heraldik ist der Kranich das Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit. In der Dichtung wird der Kranich symbolisch für etwas „Erhabenes“ in der Natur verwendet.
Erscheinungsbild
Er ist, wie alle Vertreter der Gattung Grus, ein großer Schreitvogel mit langen Beinen und langem Hals. Kennzeichnend sind die schwarz-weiße Kopf- und Halszeichnung und die federlose rote Kopfplatte. Der keilförmige, schlanke Schnabel ist über zehn Zentimeter lang. Das Gefieder hat abgesehen vom Kopf eine hellgraue Färbung in vielen Abstufungen. Sehr selten sind fast weiße und sehr dunkle Vögel. Der Schwanz sowie die Hand- und Armschwingen sind schwarz. Die Humeralfedern variieren farblich von Grau bis Schwarz und hängen bei Altvögeln als „Schleppe“ über den Schwanz hinweg. Zur Brutzeit wird der Schulter- und Rückenbereich mit Moorerde hell- bis dunkelbraun gefärbt. Die Geschlechter sind äußerlich schwer zu unterscheiden. Männchen sind jedoch durchschnittlich etwas größer als Weibchen. Erstere wiegen fünf bis sieben Kilogramm, letztere fünf bis sechs. Der Kranich erreicht eine Höhe von 110 bis 130 cm. Die Flügelspannweite beträgt etwa 220 bis 245 cm.
Flügge Jungvögel zeigen eine gleichmäßige hellgrau-braune Färbung und haben noch keine Schleppe. Der Kopf ist einfarbig rötlich sandfarben ohne Schwarz-Weiß-Zeichnung. Bei einjährigen Jungvögeln bildet sich eine schwache Hell-Dunkel-Zeichnung an Kopf und Hals heraus. Sie haben noch ein geringeres Gewicht als Altvögel. Zweijährige Jungvögel ähneln abgesehen von einer weniger ausgeprägten Schleppe den Altvögeln.
Die Mauser des Kleingefieders findet jährlich vom Frühjahr bis in den Herbst statt. Altvögel mausern im Drei- bis Vierjahreszyklus.
Stimme
Kraniche haben verschiedene Rufe, die für das Sozialverhalten von Bedeutung sind. Der laute trompetenartige Ruf wird durch den Resonanzraum der 100 bis 130 cm langen Luftröhre ermöglicht. Beim „Duettruf“ folgt einer Rufreihe eine darauf abgestimmte Tonfolge. Sowohl Männchen als auch Weibchen können durch ihn die Abfolge der Duette einleiten. Beide richten dabei Kopf und Schnabel aufwärts, neigen den Hals nach hinten und heben die Schwingen an. Sie stehen eng beisammen und bewegen sich während der Rufreihen gemächlich nebeneinander fort. Der Duettruf ertönt bei Erregung an Sammel- und Rastplätzen, am häufigsten zur Brutzeit. Er kann durch Frequenzanalyse (Sonagrafie) zur individuellen Charakterisierung und Wiedererkennung verwendet werden.
Ein anderer lauter Ruf ist der Warnruf, der bei Gefahr von einem Paar oder mehreren Vögeln ausgestoßen wird. Der Doppelruf wird durch das Rufen eines Partners mit vorgestrecktem Hals eingeleitet. Das Männchen folgt darauf mit einem höheren Laut oder das Weibchen mit einem tieferen Ton. Er ist häufig bei Störungen in Brutrevieren über weite Distanzen zu hören. Besonders bei eingeschränktem Sichtkontakt oder bei einer stärkeren Zugstimmung äußert ein suchendes Einzeltier oder die Gruppe den lauten Kontaktruf. Er kündigt auch den bevorstehenden Abzug an.
Der Kontaktruf der Küken äußert sich in einem sanft trillernden Ton. Bei Erregung geben sie ein lautes, pfeifendes Piepsen von sich. Der Bettelruf besteht aus einem klagenden Piepen. Die Familienmitglieder verständigen sich über trillernde Kontaktrufe. Um die Jungen zu warnen, werden sowohl am Boden als auch in der Luft Rufe ausgestoßen, die aus scharfen und vokallosen Tönen bestehen.
Verbreitung und Lebensraum
Die Brutgebiete des Kranichs liegen im Nordosten Europas und im Norden Asiens. Die Flüsse Weser und Aller markieren die westliche, der 51. Breitengrad die südliche Grenze des Verbreitungsgebietes. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben Biotopverluste bewirkt, dass sich die Südgrenze des europäischen und mittelasiatischen Areals um 300 km bis 400 km nach Norden verschoben hat. Der Verlust isolierter Brutgebiete ist auf Trockenlegung und Kultivierung von Feuchtgebieten, Eiersammeln und Bejagung sowie auf ökologische Bedingungen (Wassermangel, Trockenheit) zurückzuführen. Eine Wiederbesiedlung ist jedoch unter den heutzutage verbesserten Schutzbedingungen möglich.
Der Kranich besiedelt ganz Skandinavien und Finnland. In Mitteleuropa ist er in Polen, Tschechien und im Norden und Osten Deutschlands zu finden. In Osteuropa ist der Kranich in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland, in Weißrussland und im Norden der Ukraine verbreitet. Vor Jahrzehnten stellten der Süden Georgiens, Armenien, die südliche Ukraine und das Nordostufer des Aralsees noch Brutgebiete dar. Nach wie vor sind das östliche Sibirien und der Ferne Osten dünn besiedelt. In der Türkei und in Tibet sind stabile, eigenständige Populationen zu finden. Die Verbreitung im Nordosten Chinas nimmt jedoch ab. Sporadisch brütet der Kranich in England, Frankreich, Italien sowie in den Niederlanden. Früher war er auch in Rumänien, Jugoslawien, Albanien, Bulgarien sowie in Griechenland verbreitet.
Seine bevorzugten Lebensräume sind Feuchtgebiete der Niederungen, wie beispielsweise Nieder- und Hochmoore, Bruchwälder, Seeränder, Feuchtwiesen und Sumpfgebiete. Zur Nahrungssuche finden sich die Tiere auf extensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Kulturen wie Wiesen und Feldern, Feldsäumen, Hecken und Seeufern ein. Für die Rast nutzen sie weite und offene Flächen wie Äcker mit Getreidestoppeln. Als Schlafplätze werden vor allem Gewässer mit niedrigem Wasserstand aufgesucht, die Schutz vor Feinden bieten.
Wanderungen
In Europa gibt es mehrere Zugwege, die seit dem frühen 19. Jahrhundert erforscht werden. Genaue Erkenntnisse liegen dabei für die westeuropäische Zugroute und den nördlichen Teil der baltisch-ungarischen Strecke vor.
Der westeuropäische Zugweg
Aus Schweden, Norwegen und vielleicht auch aus Nordfinnland stammende Kraniche ziehen in Nord-Süd-Richtung durch Schweden, wobei sich im westlichen und östlichen Teil des Landes stärkere Zugkonzentrationen herausgebildet haben. Ab Mitte August erreichen größere Rastgruppen der Westzieher das deutsche Festland zwischen der Odermündung und dem Darß. Die Zahl der bevorzugt auf der Insel Rügen und bei Groß Mohrdorf rastenden Vögel erreicht zwischen Mitte und Ende Oktober ihren Höhepunkt. Ostzieher rasten teilweise auf Öland, um dann die Ostsee in Richtung Rügen, Polen und Estland zu überqueren. Der Abzug skandinavischer Kraniche findet zwischen Mitte August und Mitte Oktober statt, gelegentlich auch noch im November.
Ab Mitte September wird Deutschland sowohl von Norden als auch aus östlicher Richtung mit Rast zwischen Ostseeküste und Lausitz angeflogen. Seit Mitte der 1980er-Jahre wird eine große Zunahme des Ost-West-Durchzuges im Inland festgestellt, so dass die Höchstzahlen seit 1996 an den großen Rastplätzen in Schlesien, im Torun-Eberswalder Urstromtal, nördlich Berlins und der Lausitz die der Küstenregionen übertreffen. Der Höhepunkt des Ost-West-Durchzugs liegt in der zweiten Oktober- und ersten Novemberhälfte, wobei größere Zuggruppen aus dem Osten noch bis Mitte Dezember und bei ungünstigen Wetterlagen sogar bis in den Januar hinein ziehen können. Der Zug wird in südwestliche Richtungen fortgesetzt, wobei sich die nördlichen und östlichen Zugkontingente sowie die Flüge der verschiedenen Rastplätze westlich des Rheins vereinigen.
Nach dem Abzug von den ostdeutschen Rastplätzen ziehen die Zuggruppen meistens westwärts über das Rhein-Main-Gebiet bis Frankreich. Dort verläuft die Zugroute diagonal durch das Land. Die großen Rastregionen liegen in Orléans und der Champagne Humide sowie in der Region Aquitaine. Gewöhnlich werden die westlichen Pyrenäen in der Provinz Navarra und dem östlichen Baskenland überquert, bevor es zu dämmern beginnt. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird Frankreich auch zur Überwinterung intensiv genutzt.
Im nördlichen Spanien wird nur an wenigen Plätzen gerastet. Zugkonzentrationen bilden sich an der Laguna de Gallocanta in den Provinzen Saragossa und Teruel. Die ersten Vögel erscheinen im Oktober, in dessen zweiter Hälfte stärkerer Zuzug stattfindet, der zwischen Ende November und Mitte Dezember seinen Höhepunkt erreicht. Die Überwinterungsgebiete stellen die Extremadura und Andalusien sowie etwa 58 weitere Plätze dar. Ein kleiner Teil der Population zieht noch weiter bis Nordafrika. Der Abzug beginnt ab Ende Januar und erreicht zwischen Ende Februar und Anfang März seinen Höhepunkt. Der Zug auf der westeuropäischen Route ist von maximal 40.000 Kranichen am Anfang der 1980er-Jahre über 60.000 Vögel um 1990 auf etwa 150.000 Kraniche im Jahr 2001 angestiegen.
Hier bei uns in der Mecklenburgischen Seenplatte kann man die scheuen Vögel ab ca. Ende September beobachten, vor allem aber hören. Die Rufe hallen morgens uns abends über Wiesen und Felder, oft über viele Kilometer weit. Der Naturschutzbund (Nabu) ist immer auf der Suche nach freiwilligen Zählern. Im Storchendorf Linum (Ruppiner Land in Brandenburg) ist das Vorkommen der geflügelten Zweibeiner besonders hoch und wird mithilfe dieser erfasst. Die Vorbereitungen hierfür laufen schon.
In Neuglobsow kommt die ganze Familie auf ihre Kosten
Ein Besuch in Neuglobsow am Stechlinsee ist den Sommer über besonders empfehlenswert.
Denn in dem Erholungsort inmitten des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land kann man vor der Kulisse einer faszinierenden Landschaft eine Menge unternehmen.
Die Palette reicht von Rad fahren und wandern über baden, tauchen und paddeln bis hin zum Museumsbesuch und Ortsrundgang. Dabei kommen Kinder, Eltern und Großeltern gleichermaßen auf ihre Kosten. So kann man durch dichte Buchenwälder streifen, Moore erkunden, auf den Spuren Theodor Fontanes wandeln oder eine Tour um den Stechlinsee unternehmen. Die große Naturbadestelle mit Spielplatz bietet eine gute Alternative zum Wandern – ebenso die Tauchbasis und der Bootsverleih.
Im Stechlinsee-Center kann man sich in einer Ausstellung über Neuglobsow früher und heute informieren. Anschaulich vertiefen lassen sich die hier erlangten Informationen im Glasmacherhaus, das eine Ausstellung über die Glasherstellung in der Region beheimatet. Wer gern auf organisierte Angebote zurückgreift, hat — egal,ob fürs Wandern, Rad fahren oder einen Ortsrundgang eine große Auswahl. Neuglobsow ist um 1780 als Glashüttensiedlung entstanden.
Durch Theodor Fontane erlangte der idyllisch gelegene Ort große Popularität und entwickelte sich ab 1900 zu einer beliebten Sommerfrische für gut betuchte Berliner. Einen weiteren Aufschwung erlebte Neuglobsow nach dem Zweiten Weltkrieg. Es wurden FDGB-Heime eingerichtet, Bungalowsiedlungen gebaut und ein Zeltplatz eröffnet. Die Geschichte des Ortes kann man auf einem Rundgang gut nacherleben. Denn sie hat überall Spuren hinterlassen: Fachwerkhäuser aus der Glashüttenzeit, Sommervillen von 1900 und vieles mehr. Über den vom örtlichen Heimatverein angelegten historischen Pfad lässt sich alles bestens erkunden.
Weitere Infos unter www.naturparkhaus.de.

Damit die Gäste des Naturparkes Stechlin-Ruppiner Land sich besser in Wald und Flur zurechtfinden, wurde jetzt die neue Freizeitkarte vorgestellt. Im Gegensatz zur Vorgängerin verfügt sie über zahlreiche Informationen mehr und ist zweigeteilt (1 Karte für den nördlichen und eine für den südlichen Teil des Naturparkes). Der Laufpark Stechlin ist mit aufgenommen worden und es gibt jetzt Wissenswertes über die Grenzen des Gebietes hinaus. Außerdem entsprechen die Logos der Wegkennzeichen auf der Karte, denen in natura und sind daher kinderleicht zu finden und zu bestimmen. Stadtpläne von Rheinsberg und Fürstenberg sind auf der Rückseite der Karte zu sehen, die sehr intensiv Informationen über Museen und Insidertipps liefert. Viel Spaß beim Wandern und Entdecken!
Die Karten sind im Naturparkhaus Stechlin erhältlich oder hier
Preise:
Kartenset = € 8,00
einzelne Karte = € 5,00



